Bewertung:

Das Buch bietet ein gründliches und detailliertes Nachschlagewerk über Cajun-Musik und Swamp Pop, das die Geschichte und die wichtigsten Musiker beleuchtet. Während es für seine umfangreichen Recherchen gelobt wird, finden einige Leser den wissenschaftlichen Stil repetitiv und wünschen sich mehr Fokus auf einzelne Künstler.
Vorteile:⬤ Gründliche Recherche
⬤ umfassende Abdeckung der Cajun- und Swamp-Pop-Musik
⬤ gute Referenzen zu Künstlern
⬤ unterhaltsame historische Einblicke
⬤ wesentlich für das Verständnis dieses regionalen Musikgenres.
⬤ Der wissenschaftliche Schreibstil kann ermüdend und repetitiv sein
⬤ manche Leser wünschen sich mehr Details zu einzelnen Künstlern
⬤ kann für Gelegenheitsleser zu technisch sein.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Swamp Pop: Cajun and Creole Rhythm and Blues
Die Musik von Louisiana war in den 1950er Jahren das Herzstück des Rock 'n' Roll. Die meisten Fans wissen, dass Jerry Lee Lewis, eine der Ikonen des Rock'n'Roll, aus Ferriday, Louisiana, inmitten des Deltalandes, stammte und dass er zusammen mit Carl Perkins und Elvis Presley einer der ersten dieser "weißen Jungs, die schwarze Musik spielen" war. Das Genre wurde von New Orleans tiefgreifend beeinflusst, das als Ausgangspunkt für große Karrieren wie die von Little Richard und Fats Domino diente.
Der unerzählte "Rest der Geschichte" ist die Geschichte des Swamp Pop, einer Form der Musik aus Louisiana, die mehr durch ihre Vertreter und ihre Hits als durch eine Definition bekannt ist. Was ist Swamp Pop? Welcher echte Rock-Fan kennt nicht einige der wichtigsten Künstler dieser Musikrichtung? Dale and Grace ("I'm leaving It Up to You"), Phil Phillips ("Sea of Love"), Joe Barry ("I'm a Fool to Care"), Cooke and the Cupcakes ("Mathilda"), Jimmy Clanton ("Just a Dream), Johnny Preston ("Runnin' Bear"), Rod Bernard ("This Should Go on Forever") und Bobby Charles ("Later, Alligator")? Es gab viele andere, die in der Region ebenso wichtig waren.
Swamp Pop: Cajun and Creole Rhythm and Blues stützt sich auf mehr als fünfzig Interviews mit Swamp-Pop-Musikern in Süd-Louisiana und Ost-Texas und ergründet die Wurzeln dieses oft übersehenen, manchmal verspotteten Schwestergenres der äußerst populären Cajun- und Zydeco-Musik. In diesem ersten Buch, das sich ausschließlich dem Swamp Pop widmet, deckt Shane K. Bernard die Geschichte dieser Mischform auf, die in den 1950er Jahren von jugendlichen Cajuns und schwarzen Kreolen erfunden wurde.
Sie legten die Geige und das Akkordeon der traditionellen französischen Musik ihrer Eltern beiseite und erlernten E-Gitarre und E-Bass, Saxophon, Klavier und die modernen Schlagzeug-Fallen des Großstadt-Rhythm-and-Blues. Ihr neuer Sound verband Country-and-Western und Rhythm-and-Blues mit den aufregenden Elementen ihres ländlichen Cajun- und Kreolenerbes. In den 1950er und 1960er Jahren waren die amerikanischen Jukeboxen und Musikcharts mit Swamp-Pop-Favoriten gespickt.