
Dancing Transnational Feminisms: Ananya Dance Theatre and the Art of Social Justice
Durch kraftvolle Bewegung, die das Leben, die Geschichten und die Träume von marginalisierten Frauen in den Mittelpunkt stellt, hat das Ananya Dance Theatre gezeigt, wie die Praxis und das Engagement für künstlerische Exzellenz soziale Gerechtigkeit fördern kann.
Mit jeder Aufführung stellt diese professionelle Tanzkompanie schwarzer, brauner und indigener geschlechtsuntypischer Frauen und Femmes of Color heteronormative Patriarchate, weiße Vorherrschaftsparadigmen und den räuberischen globalen Kapitalismus in Frage. Ihre kreativen künstlerischen Prozesse und vitalen Interventionen haben die Räume des zeitgenössischen Konzerttanzes in Orte der Ermächtigung, des Widerstands und der Wissensproduktion verwandelt.
Auf der Grundlage von mehr als fünfzehn Jahren gemeinschaftlichen Tanzschaffens und nachhaltiger Dialoge, die auf tiefen Allianzen zwischen farbigen Gemeinschaften beruhen, bietet Dancing Transnational Feminisms eine multigenre Erkundung, wie Tanz als Praxis, Methodik und Metapher für feministische Solidarität intersektional neu konzipiert werden kann. In dieser Sammlung, die Essays mit Geschichten, Interviews und Gedichten verbindet, werden aktuelle Fragen rund um Rasse und Performance, Geschlecht und Sexualität, Kunst und Politik, globale und lokale Ungleichheiten und die Verantwortung von Künstlerinnen und Künstlern gegenüber ihren Gemeinschaften untersucht.