Bewertung:

Das Buch bietet eine klare und informative Erkundung der historischen Rollen und Praktiken der Templer- und Hospitalorden während ihrer Zeit in der Levante und wird für seine gute Lesbarkeit und gründliche Recherche gelobt.
Vorteile:⬤ Informative, klare Beschreibungen
⬤ äußerst lesenswert
⬤ bietet interessante historische Darstellungen
⬤ bedeutende Studie eines führenden Historikers
⬤ ideal für alle, die Hintergrundinformationen suchen.
Es wurden keine potenziellen Nachteile des Buches gemeldet.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Templars and Hospitallers as Professed Religious in the Holy Land
"In diesem Buch bietet Jonathan Riley-Smith eine leicht verständliche und fachkundige Einführung in die beiden berühmtesten und aktivsten Militärorden, die Tempelritter und die Johanniter, und ihre Aktivitäten in der Levante. Es ist eine erstklassige Studie, energisch und fesselnd geschrieben vom weltweit versiertesten Historiker der Kreuzzüge." --Thomas Madden, St. Louis University.
"Das Bild der militärischen Orden wird meist von ihrer militärischen, politischen oder wirtschaftlichen Rolle dominiert, während ihre Spiritualität und ihr religiöser Charakter oft vernachlässigt werden. Dieses Buch, das von einer großen Autorität auf dem Gebiet der Kreuzzüge und der Militärorden stammt, bietet eine anregende neue Perspektive. Seine Kapitel, prägnante und fundierte Studien, die sich auf das Innenleben der Templer und Hospitaliter im Heiligen Land konzentrieren, werden so zu einem wesentlich besseren Verständnis ihrer Geschichte beitragen." --Jürgen Sarnowsky, Universität Hamburg.
"Jonathan Riley-Smith, Großmeister der Hospitalstudien seit den 1960er Jahren, bietet den ersten systematischen Vergleich der beiden frühesten, berühmtesten und am besten erforschten militärischen Orden - des Tempels und des Hospitals. Riley-Smith kontrastiert das ausschließliche Engagement der Templer für die Kriegsführung mit der Hingabe der Hospitaler für die Pflege der Kranken und Armen sowie für die Kriegsführung und argumentiert überzeugend, dass dieser Unterschied nicht nur die interne Schichtung und die Führung der beiden Orden entscheidend beeinflusste, sondern auch ihre Überlebenschancen. Das Buch, das einen großen Einfluss auf künftige Studien haben wird, kommt auch einer Liebeserklärung an das Hospital gleich." --Benjamin Z. Kedar, Hebräische Universität von Jerusalem.
"Es gibt keinen Historiker, der besser in der Lage ist, das Wesen der beiden großen Orden des Hospitals und des Tempels zu definieren als Jonathan Riley-Smith. In dieser prägnanten Analyse bringt er seine große Erfahrung zum Tragen, um nicht nur die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Orden aufzuzeigen, sondern sie auch fest in ihren zeitgenössischen Kontext zu stellen." --Malcolm Barber, Universität Reading, UK.
Die Templer und die Johanniter waren die beiden ältesten und berühmtesten der großen Militärorden der römisch-katholischen Kirche vom frühen zwölften bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts. In diesem Buch befasst sich Jonathan Riley-Smith mit der primären Rolle der Templer und Johanniter als religiöse Orden, nicht als militärische Phänomene oder wirtschaftliche Kraftwerke. In einem Prolog, vier Kapiteln und einem Epilog erörtert Riley-Smith die Ursprünge der Orden, die sich dem Schutz der Pilger im Heiligen Land (Templer) und der Pflege der Armen und Kranken unter ihnen (Hospitaler) widmeten. Er untersucht die Traditionen und die frühe Geschichte der Orden, die Organisation ihrer Gemeinschaften, die Art der Leitung und im vierten Kapitel wichtige Unterschiede zwischen den Orden sowie eine kurze Darstellung ihres jeweiligen Schicksals im Gefolge der Kreuzzüge. Die Templer wurden schließlich von der Kirche verfolgt und der Orden unterdrückt. Riley-Smith spekuliert, dass das gewaltsame Ende des Ordens sowohl auf die Eifersucht auf seinen Reichtum als auch auf interne Führungsprobleme zurückzuführen war, die den Orden anfällig für Anschuldigungen machten, blasphemische Riten durchzuführen. Die Hospitaliter überlebten in der einen oder anderen Form bis in die heutige Zeit; Überreste des ursprünglichen Ordens finden sich in den heutigen Malteserrittern.