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Terraria Gigantica: The World Under Glass
In einem neuen Ansatz der Umweltfotografie erkundet Dana Fritz die größten geschlossenen Landschaften der Welt: Arizonas Biosphäre 2, Cornwalls Eden Project und Nebraskas Lied Jungle und Desert Dome im Henry Doorly Zoo. In diesen Vivarien werden Pflanzen inmitten sorgfältig konstruierter Nachbildungen der natürlichen Welt gezüchtet, um Touristen zu unterhalten und zu unterrichten und gleichzeitig die wissenschaftliche Forschung zu unterstützen.
Diese architektonischen und technischen Wunderwerke stehen als funktionierende Symbole für unsere komplexe Beziehung zur Umwelt. Riesenterrarien erfordern die Kontrolle von Temperatur, Feuchtigkeit, Bewässerung, Insekten, Unkraut und anderen Bedingungen durch den Menschen, um ansonsten unmögliche Ökosysteme zu schaffen. Während die technischen Anforderungen die Gestaltung dieser Räume bestimmen, erzeugt das Nebeneinander von natürlichen und künstlichen Elementen auffällige visuelle Paradoxa, die unbemerkt bleiben können.
Hier wendet sich Fritz von den vorbereiteten Sichtlinien der Besucher ab und gibt alternative Ansichten frei, die die Illusion natürlicher Bedingungen zerstreuen. Die Terraria Gigantica regt zum Nachdenken über unsere ökologische Zukunft an und stellt die Frage, was es bedeutet, Landschaften zu schaffen und zu erhalten.