
Terror, Leisure and Consumption: Spaces for Harm in a Post-Crash Era
Dieses Buch verwendet eine Reihe von eng definierten Fallstudien aus der "Terrorwelle in Europa", um die Beziehungen zwischen Schaden, Verbrechen, Abweichung, Freizeit und Kapitalismus neu zu überdenken. Es wird argumentiert, dass diese Ereignisse in die beschleunigte Medienlandschaft als Beispiele für zeitgenössischen Terror eintreten, weil sie Freizeiträume in Räume des Schadens und für den Schaden umcodieren.
Diese Neukodierung ist aufgrund der Krisen der Post-Crash-Ära zulässig, in der die Arbeit als Schaden aufgrund des Zusammenbruchs der kapitalistischen Strukturen, die den Arbeitsaustausch unterstützen, zurückgegangen ist. Stattdessen sind wir in eine Ära eingetreten, in der die Korrosion des Kapitalismus zu einer Reihe von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen "Ost" und "West", Beschäftigten und Arbeitslosen, Konsumenten und Terroristen, Kriminellen und Staatsanwälten, Freizeit und Arbeit geführt hat.
Im Mittelpunkt dieses Buches stehen die Anschläge auf das Bataclan-Theater und das Stade de France in Paris, der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin, die Schießerei im Reina-Nachtclub in Istanbul, der Lkw-Anschlag in Stockholm, der Bombenanschlag auf das Ariana-Grande-Konzert in Manchester und die Messerattacken auf der London Bridge. In diesen Fallstudien zielen die Terroristen auf vermietete Räume ab und schaffen synergetische Narrative des Schadens, die über die Medien mobilisiert werden, um mit den Zersetzungen und Gewalttätigkeiten des Kapitalismus in Dialog zu treten, die durch die globale Landschaft sickern.