Bewertung:

Das Buch „The Choice We Face“ von Jon Hale wird als eine wichtige und gut recherchierte Untersuchung der Schulwahlbewegung, ihres historischen Kontextes und ihrer Auswirkungen auf Ethnie und Bildung in Amerika anerkannt. Einige Rezensenten lobten die Klarheit und den wissenschaftlichen Tiefgang des Buches, während andere kritisierten, dass seine Behauptungen nicht ausreichend durch Fakten untermauert seien.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd, macht es komplexe Themen für die Öffentlichkeit zugänglich.
⬤ Bietet eine kritische Untersuchung der Schulwahlbewegung und ihrer rassistischen Auswirkungen.
⬤ Unterstützt durch umfangreiche wissenschaftliche und historische Belege.
⬤ Bietet einen ausgewogenen und moderaten Ton, der es für ein breites Publikum geeignet macht.
⬤ Ein wertvolles Hilfsmittel für Pädagogen und Eltern.
⬤ Einige Rezensenten waren der Meinung, dass der Autor große Behauptungen aufstellt, ohne sie ausreichend zu belegen.
⬤ Einige Kritiker bemängelten eine mangelnde Auseinandersetzung mit den gegensätzlichen Standpunkten in der Schulwahldebatte.
⬤ Einige fanden, dass das Buch mehr auf politische Kommentare ausgerichtet ist als auf eine ausgewogene Argumentation.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
The Choice We Face: How Segregation, Race, and Power Have Shaped America's Most Controversial Educat Ion Reform Movement
Eine umfassende Geschichte der Schulwahl in den USA, von ihrer Entstehung in den 1950er Jahren als wirksamste Waffe gegen die Integration bis hin zu ihrem nachhaltigen Einfluss auf die Neugestaltung des öffentlichen Bildungssystems heute.
Die meisten Amerikaner betrachten die Schulwahl heute als ihr unveräußerliches Recht. In The Choice We Face deckt der Wissenschaftler Jon Hale auf, was die meisten nicht sehen: Die Schulwahl hat ihre Wurzeln in einer komplexen Geschichte von Ethnie, Ausgrenzung und Ungleichheit. Anhand einer Bewertung historischer und aktueller bildungspolitischer Maßnahmen zeigt Hale, wie eine neue Sichtweise auf die Schulwahl eine Möglichkeit darstellt, von der Komplizenschaft zum Handeln überzugehen.
Die Idee der Schulwahl, die in den 1950er Jahren während der Bürgerrechtsbewegung aufkam, wurde von der amerikanischen Rhetorik als Symbol für Freiheit und Individualismus verschleiert. Die von den Ideen des konservativen Ökonomen Milton Friedman geprägte Schulwahlbewegung war eine Waffe, die gegen die Integration und zur Aufrechterhaltung rassistischer und klassenbedingter Ungleichheiten eingesetzt wurde. Diese Politik wird immer noch von Demokraten und Republikanern gleichermaßen unterstützt und prägt das amerikanische Bildungswesen auf nuancierte Weise, wie Hale zeigt - von der Ausweitung gewinnorientierter Charter-Schulen über bürgerrechtsbasierte Reformbemühungen bis hin zur Ernennung von Betsy DeVos.
The Choice We Face" (Die Wahl, vor der wir stehen) ist eine kühne, endgültige neue Geschichte, die verspricht, lang gehegte Annahmen über die Bildung in Frage zu stellen und unsere Zeit als eine Gelegenheit neu zu definieren, sie zu retten - eine Wahl, die wir nicht mehr lange haben werden.