
Medienpädagoginnen und -pädagogen sind darauf angewiesen, urheberrechtlich geschütztes Material aus den Massenmedien, den digitalen Medien und der Populärkultur sowohl für die Analyse als auch für die Produktion nutzen zu können.
Unabhängig davon, ob sie an Hochschulen, Grund- und weiterführenden Schulen oder in informellen Lernumgebungen in Bibliotheken, Gemeinden und gemeinnützigen Organisationen arbeiten, wissen Pädagogen, dass die Praxis der Medienkompetenz von einer soliden Auslegung des Urheberrechts und der fairen Nutzung abhängt. Mit Kapiteln, die von führenden Wissenschaftlern und Praktikern aus den Bereichen Medienwissenschaft, Pädagogik, Schreiben und Rhetorik, Recht und Gesellschaft, Bibliotheks- und Informationswissenschaft sowie digitale Geisteswissenschaften verfasst wurden, bietet dieses Handbuch einen wissenschaftlichen und professionellen Kontext für das Verständnis der Art und Weise, in der neue Konzeptualisierungen des Urheberrechts und der fairen Nutzung die pädagogische Praxis der Medienkompetenz prägen.