
The Voice of a People: Speeches from Black America
The Voice of a People: Speeches from Black America (2021) ist eine Sammlung von Reden einiger der führenden afroamerikanischen Intellektuellen, Künstler, Aktivisten und Organisatoren der letzten drei Jahrhunderte. Während viele ihrer Namen - wie Booker T.
Washington, W. E. B.
Du Bois und Frederick Douglass - den meisten Lesern bekannt sein dürften, sind einige - wie Jermain Wesley Loguen, Randall Albert Carter und Samuel H.
Davis - weniger bekannt, aber nicht weniger wichtig für die Geschichte des schwarzen Amerika. Die Personen, die in dieser Sammlung zu Wort kommen, stammen aus unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Bereichen.
Viele von ihnen wurden in die Sklaverei hineingeboren. Einige entkamen. Einige waren Dichter, Prediger, Geistliche und Bischöfe.
Einige waren Pädagogen, Aktivisten, Akademiker, Abolitionisten und Suffragetten. Sie alle trugen trotz ihrer Unterschiede zur lebendigen, unschätzbaren Geschichte eines Volkes bei, das diese Nation erst aufbaute und dann dafür kämpfte, ihre Seele für künftige Generationen zurückzugewinnen. In "Was ist der vierte Juli für den Sklaven? "reflektiert der Abolitionist Frederick Douglass seine Erfahrungen als entflohener Sklave, um eine Kritik der amerikanischen Unabhängigkeit aus der Sicht derjenigen zu formulieren, die innerhalb der Grenzen der USA nie frei gewesen waren.
Sojourner Truth wendet sich in "Ain't I a Woman? " in ihrer Eigenschaft als ehemalige Sklavin und frühe Frauenrechtlerin zu einer Gruppe von Abolitionisten. In "I am an Anarchist" wendet sich die linksradikale Pionierin Lucy E.
Parsons weist die gängige Darstellung des Anarchisten als gewalttätige Figur "mit einer Bombe in der einen und einer brennenden Fackel in der anderen Hand" zurück und plädiert stattdessen für die Moral einer Ideologie, die sich dem Frieden und der Gleichheit verschrieben hat. W. E.
B.
Du Bois' "To the Nations of the World" (1900), das als Abschlussrede der ersten Pan-Afrikanischen Konvention gehalten wurde, ist ein eindringlicher Aufruf zur Gerechtigkeit, in dem das Problem der "Color Line" erstmals benannt wird. Neben Persönlichkeiten wie Ida B. Wells, Ferdinand Barnett, Frances Ellen Watkins Harper und James Weldon Johnson vereinen sich ihre Stimmen nicht nur zu einer unschätzbaren Aufzeichnung der amerikanischen Vergangenheit, sondern auch zu einer Vision einer gerechten und gleichberechtigten Zukunft für alle.
Mit einem schön gestalteten Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist The Voice of a People: Speeches from Black America ist eine Sammlung klassischer Reden, die für den modernen Leser neu interpretiert wurden.