Bewertung:

Tony Allens Autobiografie bietet einen aufschlussreichen und fesselnden Bericht über sein Leben als Mitbegründer des Afrobeat. Er schildert seine Beziehung zu Fela Kuti und die Entwicklung des Genres im Kontext der politischen Landschaft Nigerias. Es ist eine unterhaltsame Lektüre sowohl für Musikfans als auch für diejenigen, die sich für die afrikanische Kultur interessieren, gefüllt mit interessanten Geschichten und Reflexionen über eine turbulente Ära.
Vorteile:⬤ Fesselnde und unterhaltsame Erzählung
⬤ Ehrliche Darstellung seines Lebens
⬤ Hervorragende Einblicke in die Entstehung und Entwicklung des Afrobeat
⬤ Ergänzend zu bestehenden Biografien über Fela Kuti
⬤ Gut geschrieben und zugänglich
⬤ Enthält eine Diskografie und Fotos
⬤ Sowohl für Afrobeat-Fans als auch für allgemein an afrikanischer Musik und Kultur interessierte Leser zu empfehlen.
⬤ Einige Leser finden die Selbstdarstellung des Autors ermüdend
⬤ während viele Rezensenten begeistert sind, teilt nicht jeder Leser das gleiche Maß an Begeisterung
⬤ möglicherweise fühlen sich Leser, die mit Afrobeat nicht vertraut sind, weniger angesprochen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Tony Allen: An Autobiography of the Master Drummer of Afrobeat
Tony Allen ist die Autobiographie des legendären nigerianischen Schlagzeugers Tony Allen, dem rhythmischen Motor des Afrobeat von Fela Kuti. Allens Memoiren, die auf hunderten von Stunden an Interviews mit dem Musiker und Wissenschaftler Michael E.
Veal basieren, sind gesprächig, einladend und gespickt mit aufschlussreichen Anekdoten. Sie umfassen Allens frühe Jahre und seine Karriere als Highlife-Musiker in Lagos, seine fünfzehn Jahre mit Fela, von 1964 bis 1979, seine Bemühungen, in Nigeria eigene Bands zu gründen, und seine Emigration nach Frankreich. Allen entschied sich schon früh in seiner Karriere für das Schlagzeug und nicht für afrikanische Handtrommeln, als Schlagzeuger in Afrika noch relativ selten waren.
Seine Geschichte vermittelt die Liebe zu seinem Handwerk ebenso wie die Besonderheiten seiner Praxis. Außerdem liefert er wertvolle Informationen aus erster Hand über die explosive Kreativität in der postkolonialen afrikanischen Musik und die persönliche und künstlerische Dynamik in Felas Koola Lobitos und Africa 70, zwei der größten Bands, die jemals afrikanische Musik gespielt haben.