
Topographies of the Sacred: The Poetics of Place in European Romanticism
Obwohl die britischen Dichter der Romantik - insbesondere Blake, Wordsworth und Byron - bereits Gegenstand früherer ökokritischer Untersuchungen waren, ist Kate Rigbys Topographies of the Sacred das erste Buch, das englische und deutsche literarische Modelle der Romantik vergleicht.
Rigby behandelt nicht nur die kanonischen britischen Romantiker, sondern auch eine Reihe von bedeutenden Persönlichkeiten der kontinentalen Literatur, Philosophie und Naturgeschichte, darunter Rousseau, Herder, Goethe, Schelling, Schiller und Alexander von Humboldt. In Anlehnung an die Pionierarbeit von Jonathan Bate und Karl Kroeber untersucht sie das romantische Verständnis von Natur, der Quelle des Heiligen, der Macht des Ortes und der Rolle der Literatur, um die Spannungen und Ambivalenzen innerhalb der europäischen romantischen Tradition aufzudecken.
Das Ergebnis ist eine synthetische und philosophisch geprägte Studie, die die literarische und ökologische Bedeutung des Ortes in einem breiten kulturellen Kontext betrachtet.