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Gottfried von Straßburgs Nacherzählung der "Tristan und Iseult"-Sage aus dem frühen 13.
Jahrhundert gilt weithin als eines der wichtigsten Werke des deutschen Mittelalters. Bei seinem Tod unvollendet geblieben und später von Heinrich von Freiberg und Ulrich von Trheim vollendet, gilt Straßburgs "Tristan" als eines der besten Beispiele für die "gewöhnliche" und nicht die "höfische" Version der Sage.
"Tristan" erzählt die Geschichte des jungen kornischen Ritters Tristan, der den Auftrag erhält, die zukünftige Frau seines Onkels, König Mark von Cornwall, die Prinzessin Iseult, aus Irland zu begleiten. Doch als die beiden während der Reise einen Liebestrank zu sich nehmen, nimmt ihr Schicksal eine unerwartete Wendung. Der genaue Ursprung dieser klassischen und tragischen Geschichte der ritterlichen Romantik ist unbekannt und wird in zahlreichen Nacherzählungen überliefert, von denen sich die Straßburger Version durch ihre Exzellenz abhebt.
Diese Ausgabe ist auf hochwertigem säurefreiem Papier gedruckt und folgt der Prosaübersetzung von Jessie L. Weston.