Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Erkundung des Tsukiji-Fischmarkts in Tokio und verbindet persönliche Erzählungen mit wissenschaftlicher Forschung, um seine Geschichte, Wirtschaft und kulturelle Bedeutung aufzuzeigen. Während viele Rezensenten die detaillierten Einblicke und die fesselnde Erzählweise loben, kritisieren einige den akademischen Stil und die Wiederholungen.
Vorteile:⬤ Umfassende Darstellung der Geschichte und kulturellen Bedeutung des Tsukiji-Marktes.
⬤ Fesselnde Mischung aus persönlichen Anekdoten und objektiver Analyse.
⬤ Wertvoll für Tokio-Reisende, die ihren Besuch auf dem Markt bereichern wollen.
⬤ Geeignet für Akademiker und allgemein an der japanischen Esskultur interessierte Leser.
⬤ Reichhaltige Details über die Abläufe auf dem Markt und die beteiligten Gemeinden.
⬤ Der Schreibstil könnte für manche Leser zu akademisch und dicht sein.
⬤ Sich wiederholende Beschreibungen und Punkte können das Leseerlebnis beeinträchtigen.
⬤ Einige Passagen werden wegen unnötiger Ausführlichkeit bei unwichtigen Punkten kritisiert.
⬤ Nicht alle Leser finden die Herangehensweise ansprechend; einige bevorzugen einen direkteren Inhalt.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
Tsukiji: The Fish Market at the Center of the World
Nur wenige Blocks von Tokios glitzernder Ginza entfernt, ist Tsukiji - der weltgrößte Marktplatz für Meeresfrüchte - ein markantes Wahrzeichen, das den meisten Tokiotern zwar bekannt ist, aber kaum verstanden wird: ein Lieferant für unzählige Fischhändler und Sushi-Köche und ein beliebtes und faszinierendes Ziel für ausländische Touristen.
Jeden frühen Morgen treffen die Welten des Hightech- und des Pretech-Handels geräuschvoll aufeinander, wenn Zehntausende von Tonnen Meeresfrüchte aus allen Ozeanen der Welt auf den Auktionen von Tsukiji und an den Hunderten von winzigen Ständen auf dem Marktplatz schnell den Besitzer wechseln. In dieser fesselnden Studie aus erster Hand erläutert Theodore C.
Bestor, der ein Dutzend Jahre lang auf Fischmärkten und in Fischereihäfen in Japan, Nordamerika, Korea und Europa recherchiert hat, die komplexen sozialen Institutionen, die die Auktionen in Tsukiji und die Lieferwege zu und von ihnen organisieren, und beleuchtet Trends des japanischen Wirtschaftswachstums, Veränderungen in Vertrieb und Verbrauch und die zunehmende Globalisierung des Fischhandels. Während er die Anblicke und Geräusche des Marktplatzes zum Leben erweckt, enthüllt er die reiche interne Kultur von Tsukiji, seinen Platz in der japanischen Küche und die Handelstraditionen, die den Marktplatz seit dem frühen siebzehnten Jahrhundert geprägt haben.