Bewertung:

Das Buch „Hurts So Good“ von Leigh Cowart erforscht die komplexe Beziehung zwischen Schmerz und Vergnügen und untersucht, warum Menschen bei verschiedenen Aktivitäten wie BDSM, Extremsportarten und Selbstdisziplinierungspraktiken bereitwillig Schmerz suchen. Das Buch kombiniert persönliche Anekdoten, historische Zusammenhänge und wissenschaftliche Erkenntnisse, um ein nuanciertes Verständnis des Themas zu vermitteln, obwohl der Schreibstil und die Tiefe der wissenschaftlichen Untersuchung gemischte Kritiken erhalten haben.
Vorteile:Gelobt wird das Buch für seine faszinierende Erforschung des Schmerzes in verschiedenen Kontexten, seine fesselnde persönliche Erzählung und seine gründliche Recherche. Die Rezensenten schätzten die lebendige Erzählweise des Autors und die aufschlussreichen Diskussionen über die Wissenschaft des Schmerzes und bezeichneten es als eine fesselnde Lektüre, die herkömmliche Vorstellungen von Schmerz in Frage stellt. Die Hörbuchversion wurde vor allem wegen der energiegeladenen Erzählung des Autors hervorgehoben.
Nachteile:Einige Leser empfanden den Schreibstil als unzusammenhängend, da er informelle Töne mit wissenschaftlichen Diskussionen in einer Weise vermischte, die als unangenehm empfunden wurde. Es wurde bemängelt, dass es der wissenschaftlichen Erforschung an Tiefe mangelte und zu viele persönliche Anekdoten von den Hauptthemen ablenkten. Einige Leser waren enttäuscht über die unerwartete Konzentration auf die persönlichen Erfahrungen des Autors anstelle einer strukturierteren Analyse von Schmerz und Masochismus.
(basierend auf 29 Leserbewertungen)
Hurts So Good: The Science and Culture of Pain on Purpose
Eine Erkundung, warum Menschen auf der ganzen Welt es lieben, absichtlich Schmerzen zu erleiden - von Dominas, religiösen Asketen und Ultramarathonläufern bis hin zu Ballerinas, Eisbaderinnen und Sideshow-Künstlern.
Masochismus ist sexy, menschlich, geschmäht, verehrt und kann herrlich bizarr sein. Der bewusste und einvernehmliche Schmerz begleitet uns schon seit Jahrtausenden, von Geißlern der Schwarzen Pest über Ballerinen, die auf gebrochenen Knochen tanzen, bis hin zu Wettessern, die weinend scharfe Paprika verschlucken. Masochismus ist ein Teil von uns. Er steckt in Workaholics, Tattoo-Enthusiasten und allen Arten von Menschen, die Schmerzen suchen.
Im Kern geht es beim Masochismus darum, sich schlecht zu fühlen und sich dann besser zu fühlen - ein Phänomen, das längst überfällig für eine herzliche und witzige Untersuchung ist. Und Leigh Cowart muss es wissen: Sie ist nicht nur Forscherin und Wissenschaftsautorin, sondern auch eine eingefleischte, sensationslüsterne Masochistin. Und sie haben ein paar Fragen: Warum beschäftigen sich Menschen mit Masochismus? Was ist der Nutzen und was sind die Kosten? Und was hat der Masochismus über die menschliche Erfahrung zu sagen?
Durch die Teilnahme an vielen dieser Aktivitäten und durch Gespräche mit Psychologen, Wissenschaftlerkollegen und Menschen, die den Schmerz zum Vergnügen suchen, enthüllt Cowart, wie unser Geist und unser Körper im Schmerz Sinn und Erleichterung finden - eine Eigenart unserer Programmierung, die Disziplin und Innovation antreibt, auch wenn sie uns ganz zu verschlingen droht.