Tut so gut weh: Wissenschaft und Kultur des bewussten Schmerzes

Bewertung:   (4,4 von 5)

Tut so gut weh: Wissenschaft und Kultur des bewussten Schmerzes (Leigh Cowart)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Hurts So Good von Leigh Cowart erforscht die komplexe Beziehung des Menschen zum Schmerz, insbesondere die Frage, wie manche Menschen in verschiedenen Kontexten - von BDSM bis hin zu Extremsportarten - absichtlich den Schmerz zum Vergnügen suchen. Das Buch vermischt persönliche Anekdoten, wissenschaftliche Erkenntnisse und Kulturgeschichte, um dieses faszinierende Thema zu behandeln, obwohl die Reaktionen auf seinen Stil und Inhalt bei den Lesern sehr unterschiedlich ausfallen.

Vorteile:

Die Leserinnen und Leser schätzen die tiefe Erforschung der Wissenschaft und Kultur des absichtlichen Schmerzes. Die persönliche Erzählung des Autors und sein einnehmender Schreibstil sprechen viele an und machen komplexe Konzepte zugänglich und nachvollziehbar. Die Mischung aus Humor, Verletzlichkeit und persönlicher Erfahrung verleiht dem Buch eine fesselnde Ebene, und mehrere Rezensionen heben den informativen Aspekt hinsichtlich der Geschichte und Psychologie des Schmerzes hervor.

Nachteile:

Einige Leser finden den informellen Ton und die lockere Sprache abschreckend, da sie eine geradlinigere wissenschaftliche Analyse erwartet hatten. Bemängelt werden unter anderem ein mangelnder Fokus, zu persönliche Anekdoten, die die wissenschaftlichen Erklärungen überschatten, und einige grafische Inhalte, die Unbehagen auslösen können. Andere kritisieren die unzureichende Erforschung des Zusammenhangs zwischen Trauma und Masochismus sowie die mutmaßliche Voreingenommenheit des Buches gegenüber bestimmten Erfahrungen und demografischen Gruppen.

(basierend auf 29 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Hurts So Good: The Science and Culture of Pain on Purpose

Inhalt des Buches:

Eine Erkundung, warum Menschen auf der ganzen Welt es lieben, absichtlich Schmerzen zu erleiden - von Dominas, religiösen Asketen und Ultramarathonläufern bis hin zu Ballerinas, Eisbaderinnen und Sideshow-Künstlern.

Masochismus ist sexy, menschlich, geschmäht, verehrt und kann herrlich bizarr sein. Der bewusste und einvernehmliche Schmerz begleitet uns schon seit Jahrtausenden, von Geißlern der Schwarzen Pest über Ballerinen, die auf gebrochenen Knochen tanzen, bis hin zu Wettessern, die weinend scharfe Paprika verschlucken. Masochismus ist ein Teil von uns. Er steckt in Workaholics, Tattoo-Enthusiasten und allen Arten von Menschen, die Schmerzen suchen.

Im Kern geht es beim Masochismus darum, sich schlecht zu fühlen und sich dann besser zu fühlen - ein Phänomen, das längst überfällig für eine herzliche und witzige Untersuchung ist. Und Leigh Cowart muss es wissen: Sie ist nicht nur Forscherin und Wissenschaftsautorin, sondern auch eine eingefleischte, sensationslüsterne Masochistin. Und sie haben ein paar Fragen: Warum beschäftigen sich Menschen mit Masochismus? Was ist der Nutzen und was sind die Kosten? Und was hat der Masochismus über die menschliche Erfahrung zu sagen?

Durch die Teilnahme an vielen dieser Aktivitäten und durch Gespräche mit Psychologen, Wissenschaftlerkollegen und Menschen, die den Schmerz zum Vergnügen suchen, enthüllt Cowart, wie unser Geist und unser Körper im Schmerz Sinn und Erleichterung finden - eine Eigenart unserer Programmierung, die Disziplin und Innovation antreibt, auch wenn sie uns ganz zu verschlingen droht.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781541798045
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2021
Seitenzahl:256

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