Bewertung:

Insgesamt ist das Buch „Superego“ von Frank J. Fleming eine humorvolle und fesselnde Geschichte mit einem einzigartigen Protagonisten, Rico, der ein gentechnisch veränderter Auftragskiller ist. Das Buch bietet zwar eine scharfe Satire auf gesellschaftliche Normen und die Entwicklung der Charaktere, hat aber auch erhebliche Vorbehalte hinsichtlich der gewalttätigen Themen und des kontroversen Humors. Viele Leserinnen und Leser finden das Buch unterhaltsam und regt zum Nachdenken an, einige kritisieren jedoch das Tempo und die Art des Protagonisten.
Vorteile:⬤ Fesselnder und humorvoller Schreibstil.
⬤ Einzigartiger und gut entwickelter Protagonist, der sich von typischen Antihelden abhebt.
⬤ Erforscht tiefere gesellschaftliche und ethische Fragen in der Erzählung.
⬤ Kombiniert Action und Humor effektiv und sorgt für eine unterhaltsame Lektüre.
⬤ Die Entwicklung des Charakters und seine Beziehungen verleihen der Geschichte mehr Tiefe.
⬤ Enthält grafische Gewalt und zynischen Humor, der einige Leser beleidigen könnte.
⬤ Das Tempo kann am Anfang langsam sein und erfordert Ausdauer, um in die Geschichte hineinzukommen.
⬤ Die Hauptfigur kann unsympathisch sein und hat keine erlösenden Eigenschaften, was einige Leser abschrecken könnte.
⬤ Das Ende wirkt abrupt oder unvollständig, was Bedenken hinsichtlich des Abschlusses und möglicher Cliffhanger weckt.
⬤ Begrenzte Erkundung philosophischer Themen trotz eines starken thematischen Aufbaus.
(basierend auf 113 Leserbewertungen)
Superego
(Rico ist ein Psychopath.)
Deshalb passt sein Job als intergalaktischer Auftragskiller für ein riesiges Verbrechersyndikat so gut zu ihm. Er kann tun, was er am besten kann: von Planet zu Planet reisen und Zerstörung anrichten. Er genießt seine Arbeit.
Aber Ricos neuester Auftrag ist nicht das, was er zu sein scheint, und nachdem er versehentlich einen Terroranschlag vereitelt hat, findet er sich in der Rolle des guten Jungen wieder. Er muss sich als Polizist ausgeben und wird mit einer Detektivin zusammengebracht, die ihm gegenüber mehr als nur ein wenig misstrauisch ist. Zu allem Übel beginnt er, neue Gefühle für sie zu entwickeln, Gefühle, die er nie zuvor empfunden hat. Liebe, vielleicht? So ein Quatsch. Was soll er denn damit anfangen?
Und dieser Job macht keinen Spaß, denn schon bald geht es um Geheimnisse, Verrat und einen ganzen Planeten, der ihn töten will. Na ja, ein bisschen Spaß macht es schon. Trotzdem ist Rico vielleicht endlich in eine Situation geraten, aus der er sich nicht mehr herausschießen kann.
Aber das heißt nicht, dass er es nicht versuchen wird.