Bewertung:

Das Buch bietet eine kritische Untersuchung des technologischen „Solutionism“ und des „Internetzentrismus“ und argumentiert gegen den Glauben, dass Technologie alle gesellschaftlichen Probleme lösen kann. Während Morozov zum Nachdenken anregende Einsichten liefert und die allzu optimistischen Erzählungen über das Internet kritisiert, kann sein Stil für Gelegenheitsleser dicht und herausfordernd sein.
Vorteile:⬤ Ausführliche Kritik am „Solutionism“ und „Internetzentrismus“, die die Grenzen des alleinigen Verlassens auf Technologie zur Lösung komplexer gesellschaftlicher Probleme aufzeigt.
⬤ Nachdenklich stimmende und vielfältige Argumente, die zum kritischen Nachdenken über die Rolle der Technologie in der Gesellschaft anregen.
⬤ Morozovs Schreibstil ist gelegentlich humorvoll und einnehmend, was seine Argumente einprägsam macht.
⬤ Das Buch schärft das Bewusstsein für die politischen und moralischen Implikationen des technischen Fortschritts und drängt auf ein differenzierteres Verständnis des Internets.
⬤ Der Text kann dicht sein und viel Fachjargon enthalten, was Gelegenheitsleser möglicherweise abschreckt.
⬤ In einigen Rezensionen wird darauf hingewiesen, dass das Buch eher wie ein langatmiger Estrich wirkt als eine gut organisierte Argumentation, was es schwierig macht, die wichtigsten Erkenntnisse zu gewinnen.
⬤ Morozov schwelgt gelegentlich in selbstgefälligen Kommentaren, die von der Gesamtaussage ablenken.
⬤ Ein Teil des Publikums ist der Meinung, dass die Kritiken die breite Öffentlichkeit nicht erreichen, da sie eher auf ein akademisches oder belesenes Publikum zugeschnitten sind.
(basierend auf 59 Leserbewertungen)
To Save Everything, Click Here - Technology, Solutionism, and the Urge to Fix Problems that Don't Exist
Unsere Geräte werden immer intelligenter.
Die Technologie kann protokollieren, was wir kaufen, unseren Konsum anpassen und uns in die Lage versetzen, jeden Aspekt unseres Lebens zu speichern und zu teilen. In Zukunft, so sagt man uns, wird sie sogar das öffentliche Leben verbessern - von der Art und Weise, wie wir regiert werden, bis hin zur Erfassung von Verbrechen.
Aber kann das digitale Zeitalter alles ändern? Sollte es das?