Bewertung:

Das Buch schildert ausführlich das Leben von General Lee Butler, wobei der Schwerpunkt auf seiner militärischen Laufbahn und seinen Bemühungen um die Verringerung nuklearer Bedrohungen liegt. Es bietet zwar faszinierende Einblicke in die US-Atomkriegsplanung und die Bedeutung unterstützender Beziehungen, wird aber auch als zu detailliert und technisch kritisiert.
Vorteile:Tiefgreifende Einblicke in die US-Atomkriegspolitik, gut geschriebene und fesselnde persönliche Anekdoten, wichtige Diskussionen über nukleare Abrüstung, Hervorhebung von General Butlers Fähigkeiten als Führungskraft und seiner unterstützenden Ehefrau.
Nachteile:Übermäßig detailliert und technisch in Teilen, kann für diejenigen, die nicht an wissenschaftlichen Diskussionen interessiert sind, schwierig zu lesen sein, persönliche Erzählungen werden manchmal von langwierigen Diskussionen über nukleare Fragen überschattet.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Uncommon Cause - Volume II: A Life at Odds with Convention - The Transformative Years
Der packende Bericht eines Insiders über die Umgestaltung des amerikanischen Atomwaffenarsenals nach dem Kalten Krieg... General Butler spielte eine führende Rolle bei der Reduzierung und Neugestaltung von Amerikas Nuklearstreitkräften, Waffenbeständen und Zielplänen, als der Kalte Krieg zu Ende ging.
General Butler war besorgt darüber, dass diese historische Chance nach seiner Pensionierung und dem Ausscheiden der Präsidenten George H. W. Bush und Michail Gorbatschow aus dem Amt ungenutzt bleiben würde, und setzte seine Bemühungen fort, die von den verbleibenden Arsenalen und Plänen ausgehenden Gefahren zu verringern.
Seine öffentlichkeitswirksame globale Kampagne wurde sowohl gelobt als auch verurteilt und traf bei Anhängern und Kritikern gleichermaßen auf große Resonanz. Seine Einschätzung der Risiken von rund vierzig Jahren am Rande des nuklearen Abgrunds lautete: "Die Welt ist einem nuklearen Holocaust durch eine Kombination aus Geschick, Glück und göttlicher Intervention entgangen.
Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass letzteres wahrscheinlich der größte Anteil war. "