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Inequality, Democracy, and the Environment
Gewinner des American Sociological Association Section on Environment and Technology Allan Schnaiberg Outstanding Publication Award.
Die Welt sieht sich derzeit mit mehreren schweren sozialen und ökologischen Krisen konfrontiert, darunter wirtschaftliche Unterentwicklung, weit verbreitete Armut und Hunger, Mangel an sauberem Trinkwasser für ein Sechstel der Weltbevölkerung, Entwaldung, rapide zunehmende Verschmutzung und Abfälle, dramatischer Rückgang der Bodenfruchtbarkeit und der Artenvielfalt sowie die globale Erwärmung. Ungleichheit, Demokratie und die Umwelt beleuchtet die strukturellen Ursachen dieser und anderer sozialer und ökologischer Krisen und hebt insbesondere die Schlüsselrolle hervor, die von Eliten kontrollierte Organisationen, Institutionen und Netzwerke bei der Entstehung dieser Krisen spielen.
Liam Downey konzentriert sich auf vier Themen - Globalisierung, Landwirtschaft, Bergbau, Energie- und Militärpolitik der USA - um zu zeigen, wie organisatorische und institutionelle Ungleichheit und von Eliten kontrollierte Organisationsnetzwerke Umweltzerstörung und sozialen Schaden verursachen. Er konzentriert sich auf Schlüsselinstitutionen wie die Weltbank, den Internationalen Währungsfonds, das US-Militär und die Welthandelsorganisation, um zu zeigen, wie bestimmte Politiken konzipiert und umgesetzt werden, um die Ziele der Eliten zu fördern. Letztlich zeigt Downey einen Weg für Umweltsozialwissenschaftler und Umweltschützer auf, um die unzähligen sozialen und ökologischen Krisen der Welt besser zu verstehen und zu lösen. Ungleichheit, Demokratie und die Umwelt ist eine leidenschaftliche Darstellung der wahren Rolle, die Ungleichheit, undemokratische Institutionen und organisatorische Macht bei der Schädigung von Mensch und Umwelt spielen.