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Working Through the Past: Labor and Authoritarian Legacies in Comparative Perspective
Die Demokratisierung in den Entwicklungsländern und postkommunistischen Ländern hat den Arbeitnehmern nur begrenzte Vorteile gebracht. Die Erklärungen für dieses Phänomen konzentrierten sich auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und der Globalisierung auf die Fähigkeit der Gewerkschaften, sich zu einflussreichen politischen Akteuren zu entwickeln und politische Maßnahmen zum Nutzen ihrer Mitglieder durchzusetzen. Im Gegensatz dazu heben die Autoren von Working through the Past die entscheidende Rolle hervor, die das autoritäre Erbe bei der Gestaltung der Gewerkschaftspolitik in den neuen Demokratien spielt, und liefern die erste regionenübergreifende Analyse der Auswirkungen des Autoritarismus auf die Gewerkschaften mit Schwerpunkt auf Ost- und Südostasien, Osteuropa und Lateinamerika. Die Hinterlassenschaften aus der vordemokratischen Ära prägen die Gegenwart der Gewerkschaften in einer Weise, die die Macht der organisierten Gewerkschaften in den neuen Demokratien sowohl einschränkt als auch stärkt. Dieser Band bewertet die vergleichenden Auswirkungen auf eine Vielzahl von Ergebnissen, die für die Arbeit in sehr unterschiedlichen Kontexten relevant sind, und argumentiert, dass politische Hinterlassenschaften neue Erkenntnisse darüber liefern, warum die Arbeiterbewegungen in einigen Ländern die Herausforderungen der neoliberalen Globalisierung besser bewältigt haben als andere. Mitwirkende: Graciela Bensusn, Universidad Autnoma Metropolitana-Xochimilco, Mexiko.
Teri L. Caraway, Universität von Minnesota.
Adalberto Cardoso, Staatliche Universität von Rio de Janeiro.
Ruth Berins Collier, Universität von Kalifornien, Berkeley.
Maria Lorena Cook, Cornell Universität.
Stephen Crowley, Oberlin College.
Volker Frank, Universität von North Carolina, Asheville.
Mary E. Gallagher, Universität von Michigan.
Marko Grdesic, Universität von Wisconsin-Madison.
Jane Hutchison, Murdoch Universität, Australien.
Yoonkyung Lee, Universität Binghamton.
David Ost, Hobart und William Smith Colleges.
Andrs Schipani, Universität von Kalifornien, Berkeley.