
Understanding Behaviour 14+
Der Umgang mit problematischem Verhalten ist ein grundlegendes Anliegen aller angehenden Lehrkräfte, vor allem aber derjenigen, die mit Schülern ab 14 Jahren arbeiten wollen, sei es in der Sekundarstufe oder in einer weiterführenden Schule.
Dieses Buch wird den Praktikern die Fähigkeiten vermitteln, die sie benötigen, um Veränderungen in problematischen Beziehungen und Umgebungen zu implementieren und eine Reihe von möglichen Gründen zu erforschen, warum Schüler sich so verhalten, wie sie es tun".
Understanding Behaviour 14+" stellt bestehende Paradigmen in Frage, um Barrieren abzubauen; es ersetzt und ermutigt die professionelle Verantwortung für die Förderung positiver Beziehungen, anstatt unerwünschte Verhaltensweisen passiv zu akzeptieren oder sich auf eine Kultur der "Schuldzuweisung" zu verlassen.
Zu den wichtigsten Merkmalen des Buches gehören: Ein kurzer und effektiver lösungsorientierter Ansatz Infragestellung bestehender Paradigmen Berücksichtigung des Prozesses der Reflexion und Bewertung Effektive Ansätze für die Bereitstellung eines integrativen Klassenzimmers Dies führt im Wesentlichen weg vom Denken über schwierige oder "schlechte" Schüler und hin zum Denken über schwierige Beziehungen oder Umgebungen. Dieser Veränderungsprozess ermöglicht es dem Praktiker, auf eine viel konstruktivere und objektivere Weise zu reflektieren und dabei auch seine eigenen Gefühle anzuerkennen.
"Das effektive Management des Verhaltens von Lernenden ab 14 Jahren ist zu einem Schlüsselthema in den Bereichen Schule und lebenslanges Lernen geworden. Das neue Ofsted-Schulsystem, der gemeinsame Inspektionsrahmen und der Rahmen für die Erstausbildung von Lehrkräften stellen das Verhaltensmanagement in den Mittelpunkt. Die Anhebung des Teilnahmealters (RPA) wird von den Lehrern verlangen, dass sie das Lernen einer größeren Anzahl von Schülern in einem immer breiteren Spektrum institutioneller Kontexte steuern. "Understanding Behaviour 14+" ist eine willkommene Ressource für diese Lehrer, ob sie nun mehr oder weniger erfahren sind. Die Autoren sind sich darüber im Klaren, dass es keine Patentrezepte für die Bewältigung äußerst komplizierter Beziehungen und Situationen gibt, und vermeiden einen "Tipps für Lehrer"-Ansatz für das Verhaltensmanagement. Sie betonen, wie wichtig es ist, zu verstehen, warum sich Schüler so verhalten, wie sie es tun, und ermutigen die Lehrer mit einer ausgezeichneten Mischung aus Theorie und Praxis, Reflexion zu nutzen und lösungs- statt problemorientierte Ansätze zur Verhaltenssteuerung zu verfolgen. Der Text ist leicht zugänglich, und die Themen werden anhand von Fallstudien aus dem wirklichen Leben konkretisiert.".
Andy Armitage ist Leiter der Abteilung für post-obligatorische Bildung an der Canterbury Christ Church University, Großbritannien. Vor kurzem hat er eine einjährige Abordnung zum Ofsted als Inspektor für die Lehrererstausbildung abgeschlossen.