Bewertung:

Frank Schaeffers Memoiren „Verrückt nach Gott“ befassen sich mit seinem Aufwachsen in einer prominenten evangelikalen Familie und seiner Enttäuschung über die religiöse Rechte. Er schildert die Exzentrik seiner Familie, die Widersprüche des evangelikalen Lebens und seinen persönlichen Weg von der Annahme bis zur Ablehnung dieser Werte in einer fesselnden und oft humorvollen Erzählung.
Vorteile:Das Buch wird für seinen Humor, seine Ehrlichkeit und seinen fesselnden Schreibstil gelobt. Viele Leserinnen und Leser schätzen Schaeffers freimütige Reflexionen über seine Kindheit sowie die Schwächen und Verletzlichkeiten seiner Eltern, die die idealisierten Erzählungen, die oft mit evangelikalen Führern in Verbindung gebracht werden, in Frage stellen. Schaeffers Einsichten regen zum Nachdenken über Glauben, Politik und persönliches Wachstum an.
Nachteile:Einige Rezensenten fanden das Buch etwas unübersichtlich und gelegentlich fehlte es ihm an Tiefe in seiner Auseinandersetzung mit der religiösen Rechten. Die Kritiker erwähnten, dass Schaeffer verbittert und manchmal zu selbstverliebt wirke. Darüber hinaus äußerten einige Leser ihr Unbehagen über seine freimütigen Diskussionen über Sexualität und familiäre Störungen, die als zu anschaulich oder unangemessen für ein allgemeines Publikum angesehen werden könnten.
(basierend auf 274 Leserbewertungen)
Crazy for God: How I Grew Up as One of the Elect, Helped Found the Religious Right, and Lived to Take All (or Almost All) of It Back
Als er neunzehn Jahre alt war, hatten Frank Schaeffers Eltern, Francis und Edith Schaeffer, als evangelikale Bestsellerautoren und Redner Weltruhm erlangt, und Frank schloss sich seinem Vater in der evangelikalen Szene an.
Er sollte später vor Tausenden von Menschen in Arenen in ganz Amerika sprechen, seinen eigenen evangelikalen Bestseller veröffentlichen und mit Persönlichkeiten wie Pat Robertson, Jerry Falwell und Dr. James Dobson zusammenarbeiten.
Doch die ganze Zeit über fühlte sich Schaeffer zunehmend entfremdet, was eine Glaubenskrise auslöste, die schließlich zu seinem Ausstieg führte - auch wenn er dadurch alles verlor. Mit Ehrlichkeit, Einfühlungsvermögen und Humor liefert Schaeffer „ein mutiges und wichtiges Buch“ (Andre Dubus III, Autor von House of Sand and Fog) - sowohl einen faszinierenden Einblick in die amerikanische evangelikale Bewegung als auch eine zutiefst berührende persönliche Odyssee des Glaubens.