Bewertung:

Die verborgenen Briefe von Velta B. von Gina Ochsner ist ein einzigartig fantasievoller Roman, der magischen Realismus mit historischen Reflexionen über die lettische Kultur verbindet. Die Geschichte folgt Maris, einem Jungen mit außergewöhnlichen Ohren, die ihn befähigen, die Geheimnisse der Toten zu hören, während er die Geschichte seiner Familie und die Auswirkungen vergangener Berufe auf ihre kleine Stadt kennenlernt. Die Erzählung ist mit Folklore und spirituellen Themen verwoben und erforscht die Komplexität von Familienbeziehungen und Gemeinschaft. Während viele Leser den Schreibstil als schön und reichhaltig empfinden, sind einige der Meinung, die Handlung sei unzusammenhängend und schwer zu verfolgen.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschrieben mit poetischer Prosa
⬤ Fantasievolle Erzählung
⬤ Reich an kulturellem und historischem Kontext
⬤ Einzigartige und gut entwickelte Charaktere
⬤ Verbindet magischen Realismus mit dem Alltagsleben
⬤ Erforscht Themen wie Familie, Geschichtenerzählen und Spiritualität
⬤ Bietet tiefe Einblicke in die lettische Identität.
⬤ Unzusammenhängende Handlung, der man nur schwer folgen kann
⬤ manche Leser könnten sie zu abstrakt oder 'abgehoben' finden
⬤ es fehlt ein zentraler Handlungsstrang
⬤ das Tempo kann langsam sein
⬤ man braucht Hintergrundwissen über die lettische Geschichte, um sie zu verstehen.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
Hidden Letters of Velta B.
(FINALIST FÜR DEN OREGON BOOK AWARDS - KEN KESEY AWARD FÜR BELLETRISTIK)
„Intim, lebendig und farbenprächtig“ - Portland Monthly
„(Eine) außergewöhnliche Leistung des Erzählens... Ein fesselnder Roman, der ebenso hart wie schön ist.“ -- Helen Simonson, Autorin von The Summer Before the War
„Eine wunderschön gesponnene Geschichte... Eine erstaunliche Alchimie aus Geschichte, Romantik und Fabel.“ -- Kirkus Reviews, Sternchenbewertung
Maris wurde wissend geboren: Seine sehr großen, sehr speziellen Ohren ermöglichen es ihm, die Geheimnisse der Toten zu hören, ebenso wie die Erinnerungen, die seine lettische Heimatstadt heimsuchen. Als Junge findet sich Maris als Erbe einer seltsamen Ansammlung versteckter Briefe wieder, Briefe, aus denen er eine Geschichte weben würde, die schließlich die Löcher im Gefüge seiner Familie und ihrer Stadt aufdecken - und vielleicht sogar flicken - könnte.
Mit Humor, Herz und ihrer charakteristischen „leuchtenden Schreibe (und) Zuneigung zu ihren Figuren“ (New York Times) schafft Gina Ochsner ein intimes, hoffnungsvolles Porträt einer faszinierenden Stadt mit all ihren Komplikationen und ihrem Charme. Vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bis zum kalten Schock der Unabhängigkeit sehen wir, wie eine Gemeinschaft trotz jahrelangen Misstrauens durch Liebe und Verlust zur Freude am Verständnis finden kann.
Ein fesselnder Roman über Geheimnisse, Liebe und Erinnerung... Dieser grandiose Roman hat mich umgehauen." --Janet Fitch, Autorin von Paint It Black
"Ein Geschenk, das Joanne Harris' Chocolat in nichts nachsteht... Skurril, ätherisch, lustig und traurig." --Shelf Awareness