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Rooted Jazz Dance: Africanist Aesthetics and Equity in the Twenty-First Century
(National Dance Education Organization Ruth Lovell Murray Book Award)
Der Jazztanz, eine afroamerikanische Kunstform, hat eine ungenaue Geschichtsschreibung, die oft euro-amerikanische Ästhetik und Werte an den Anfang der Genealogie des Jazztanzes stellt. Die Wurzeln wurden systematisch ausgelöscht und bleiben weithin an den Rand gedrängt und werden nicht gelehrt, und die Abwertung seiner afrikanischen Ursprünge und Abstammung ist weitgehend unangefochten geblieben. Dieses Buch dekolonisiert die zeitgenössische Jazztanzpraxis und untersucht den Stand der Jazztanztheorie, -pädagogik und -choreografie im 21. Jahrhundert, indem es das Lebenselixier des Jazz in der afrikanistischen Ästhetik und der schwarzen amerikanischen Kultur wiederherstellt und bekräftigt.
Rooted Jazz Dance bringt Jazztanzwissenschaftler, -praktiker, -choreographen und -pädagogen aus den Vereinigten Staaten und Kanada mit dem Ziel zusammen, die Praxis künftiger Generationen zu verändern. Die Beiträge befassen sich mit den afrikanistischen Elementen des Jazztanzes und erörtern die Rolle der Weißen, einschließlich der eurozentrischen Technik und Ideologie, bei der Marginalisierung des afroamerikanischen Volkstanzes, was zur Verbreitung eurozentrischer Jazzstile und zur systematischen Erosion der Wurzeln geführt hat. Die Kapitel bieten Strategien für die Vermittlung von Jazz-Tanz, Beispiele für die Veränderung von Tanzlehrplänen und künstlerische Perspektiven für die Choreografie und Aufführung von Jazz. Vor allem betonen sie, wie wichtig es ist, afrikanistische und afroamerikanische Prinzipien, Ästhetiken und Werte in den Mittelpunkt zu stellen.
Indem sie argumentieren, dass die Geschichte des Jazztanzes eng mit der Geschichte des Rassismus in den Vereinigten Staaten verbunden ist, stellen diese Aufsätze ein Jahrhundert der Zweckentfremdung in Frage und lehnen sich an schwierige Gespräche über Wiedergutmachung für den Jazztanz an. Dieser Band überwindet ein großes Hindernis auf dem Weg zur Rassengerechtigkeit im Tanzbereich, indem er die Menschen und die Kultur, die für die Sprache des Jazz verantwortlich sind, hervorhebt.
Mitwirkende: LaTasha Barnes Lindsay Guarino Natasha Powell Carlos R. A. Jones Rubim de Toledo Kim Fuller Wendy Oliver Joanne Baker Karen Clemente Vicki Adams Willis Julie Kerr-Berry Pat Taylor Cory Bowles Melanie George Paula J Peters Patricia Cohen Brandi Coleman Kimberley Cooper Monique Marie Haley Jamie Freeman Cormack Adrienne Hawkins Karen Hubbard Lynnette Young Overby Jessie Metcalf McCullough E. Moncell Durden.
Die Veröffentlichung dieses Werks wurde durch einen Zuschuss des National Endowment for the Humanities (Nationale Stiftung für die Geisteswissenschaften) für Sustaining the Humanities through the American Rescue Plan ermöglicht.