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Popular Sovereignty in Historical Perspective
Dieser Sammelband bietet die erste historische Rekonstruktion des Konzepts der Volkssouveränität von der Antike bis zum zwanzigsten Jahrhundert. Die verschiedenen frühneuzeitlichen Konzeptionen der Lehre, die erstmals zwischen dem späten 16.
und der Mitte des 17. Jahrhunderts formuliert wurden, waren in hohem Maße den römischen Überlegungen zu Regierungsformen und den athenischen Vorstellungen von Volksmacht verpflichtet. Diese von Richard Bourke und Quentin Skinner herausgegebene Studie zeichnet die sukzessiven Wandlungen der Lehre nach, anstatt eine lineare Entwicklung zu beschreiben.
Sie untersucht kritische Momente in der Geschichte der Volkssouveränität, die sich von der Antike über das mittelalterliche Europa, die frühneuzeitlichen Religionskriege, die Revolutionen des 18. Das Buch enthält Originalarbeiten eines internationalen Teams von Wissenschaftlern und bietet eine Neubetrachtung eines der prägenden Prinzipien der zeitgenössischen Politik, indem es ihren Werdegang von den klassischen Stadtstaaten bis zum Aufkommen des modernen Staates untersucht.