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From the Headlines to Hollywood: The Birth and Boom of Warner Bros.
Mehr als jedes andere Studio nutzte Warner Bros. kantige, stilistische und brutal ehrliche Filme, um ein Bild von Amerika zu zeichnen, das sich von der üblichen schwungvollen Hollywood-Kost unterschied.
Das Studio nahm den Auftrag von Harry Warner ernst, dass seine Filme die Pflicht hätten, zu erziehen und wichtige Werte wie Redefreiheit, religiöse Toleranz und Pressefreiheit zu demonstrieren. Diese Haltung zeigte sich am deutlichsten in den Filmen, die das Studio zwischen 1927 und 1941 produzierte - eine Zeit, in der nicht nur der Ton im Film Einzug hielt, sondern auch die Weltwirtschaftskrise, der Anstieg der Kriminalität und die wachsende Sorge vor dem Faschismus im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs. In Von den Schlagzeilen nach Hollywood: The Birth and Boom of Warner Bros.
erforscht Chris Yogerst, wie "das einzige Studio mit Mumm" den Grundstein legte und die Formeln für sozialromantische Dramen sowie Gangster-, Kriegs-, Spionage- und Abenteuerfilme perfektionierte. In diesem Buch bespricht der Autor Filme wie The Public Enemy, Little Caesar, G-Men, The Life of Emile Zola, Angels with Dirty Faces und Confessions of a Nazi Spy und veranschaulicht, auf welche Weise deren Plots wirklich aus den Schlagzeilen gerissen wurden.
Während sich vieles, was über Warner Bros. geschrieben wurde, auf die Plots populärer Filme oder breite Übersichten über die Produktion des Studios konzentrierte, stellt dieser Band diese in den größeren Kontext der damaligen Zeit, einer Ära, in der leichte Kost mit düsterem Realismus konkurrierte.
Von den Schlagzeilen nach Hollywood" wird Leser ansprechen, die sich für Filmgeschichte, Sozialgeschichte, Politik und Unterhaltung interessieren.