
From World Religions to Axial Civilizations and Beyond
Die Idee des axialen Zeitalters, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Karl Jaspers entwickelt und von S. N.
Eisenstadt im späten zwanzigsten und frühen einundzwanzigsten Jahrhundert zur Soziologie der axialen Zivilisationen weiterentwickelt wurde, ist weiterhin Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Debatten. Beispiele dafür finden sich in den jüngsten Arbeiten von Hans Joas und Jürgen Habermas.
In From World Religions to Axial Civilizations and Beyond diskutiert, entwickelt und kritisiert eine international renommierte Gruppe von Wissenschaftlern die Jaspers-Eisenstadt-These und geht darüber hinaus, indem sie den kritischen Einfluss von Max Webers Soziologie der Weltreligionen einbezieht und die interzivilisatorischen Begegnungen in wichtigen Weltregionen untersucht. Die Aufsätze in diesem Band sind aufgrund ihrer originellen Analyse relativ vernachlässigter zivilisatorischer Zonen, insbesondere des Islams und der islamischen Zivilisation sowie der byzantinischen Zivilisation und ihrer Fortführung im orthodoxen Russland, von ungewöhnlichem Interesse.