Bewertung:

Isla to Island ist eine atemberaubende wortlose Graphic Novel, die die ergreifende Geschichte von Marisol erzählt, einem kubanischen Mädchen, das auf der Suche nach Sicherheit aus einer gefährlichen Situation in die USA einwandert. Durch wunderschöne Illustrationen und den geschickten Einsatz von Farben vermittelt der Roman Themen wie Einwanderung, Anpassung, Einsamkeit und schließlich Hoffnung und Freude. Die Leser finden, dass das Fehlen von Worten die emotionale Tiefe verstärkt und die Geschichte sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet ist.
Vorteile:Die Illustrationen werden als atemberaubend und kraftvoll beschrieben, da sie Emotionen und Themen auch ohne Worte wirkungsvoll vermitteln. Viele Leserinnen und Leser schätzen die Nachvollziehbarkeit von Marisols Reise und die Art und Weise, wie sie die Erfahrungen echter Einwanderer widerspiegelt. Die Geschichte des Buches wird als hervorragende Ressource für den Unterricht zum Thema Einwanderung und persönliche Entwicklung angesehen und findet bei Lesern unterschiedlichen Alters und Hintergrunds Anklang. Besonders gelobt wird die Auseinandersetzung mit Farbe, die Marisols emotionale Reise visuell darstellt.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser merkten an, dass die Geschichte ohne Vorkenntnisse des historischen Kontextes, z. B. der Operation Peter Pan, schwerer zu verstehen sein könnte. Einige Nutzer erwähnten, dass das Fehlen von Text eine Herausforderung für Personen darstellen könnte, die mit Graphic Novels nicht vertraut sind, insbesondere für jüngere Leser. Darüber hinaus deuten einige Rezensionen darauf hin, dass das Buch zusätzliches Kontextmaterial erfordert, um die Tiefe der Geschichte voll zu erfassen.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
Isla to Island
Diese atemberaubende wortlose Graphic Novel folgt einem jungen Mädchen in den 1960er Jahren, das aus Kuba in die Vereinigten Staaten einwandert und neu definieren muss, was Heimat für sie bedeutet.
Marisol liebt ihre bunte Inselheimat. Kuba ist voller Blumen, Essen und Menschen... aber die Dinge ändern sich. Das Zuhause, das Marisol liebt, ist nicht mehr sicher - und dann ist es überhaupt nicht mehr ihr Zuhause. Ihre Eltern schicken sie in die Vereinigten Staaten. Alleine.
Nichts an Marisols neuem Leben im kalten, grauen Brooklyn fühlt sich wie ein Zuhause an - nicht die Sprache, die Schule oder sogar ihre Pflegeeltern. Aber Marisol beginnt zu erkennen, dass Heimat nicht immer ein Ort ist. Und ihren Weg zu finden, kann so einfach sein, wie sich selbst treu zu bleiben.