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Against a Sharp White Background: Infrastructures of African American Print
Die Arbeit schwarzer Schriftsteller, Redakteure, Verleger und Bibliothekare ist tief in die Geschichte der amerikanischen Druckkultur eingebettet, von Sklavengeschichten bis zu digitalen Datenbanken. Das gedruckte Wort kann zwar demokratisierend wirken, doch die Infrastrukturen der Druck- und Digitalkultur können ebenso einschränkend wie förderlich sein.
Die Autoren dieses Bandes untersuchen die Beziehung zwischen Ausdruck und solchen Rahmenbedingungen und analysieren, wie verschiedene Medien, Bibliothekskataloge und Suchmaschinen die Produktion und Rezeption von schriftlicher und visueller Kultur beeinflussen. Zu den Themen gehören die Antebellum-Literatur, die Harlem Renaissance, das Black Arts Movement, "post-schwarze" Kunst, die Rolle schwarzer Bibliothekare und die Frage, wie heutige Technologien die Auffindbarkeit von Werken von Afroamerikanern fördern oder behindern.
Against a Sharp White Background behandelt Elemente der Produktion, Verbreitung und Rezeption afroamerikanischer Literatur in einer Reihe von Genres und Kontexten. Diese Sammlung fordert den Mainstream der Buchgeschichte und Druckkultur heraus, um zu verstehen, dass Rasse und Rassifizierung untrennbar mit der Untersuchung von Texten und ihren Technologien verbunden sind.