
Lecture on Education: The Principles of Universal Public Education, Expressed by its Historic Founder
Horace Mann war ein früher Befürworter der allgemeinen öffentlichen Bildung in den Vereinigten Staaten; diese Schriften fassen seine Ansichten und Ideale zusammen, die darauf abzielten, jedem Kind in der Nation Nachhilfeunterricht zu ermöglichen.
Als Sohn eines Landwirts aus bescheidenen Verhältnissen wusste Mann, was es heißt, von Geburt an benachteiligt zu sein; während des größten Teils seiner Kindheit erhielt er lediglich sechs Wochen Schulunterricht pro Jahr. Doch sein neugieriger Geist nutzte auch die Franklin Public Library von Massachusetts, und diese Selbsterziehung verhalf ihm zu akademischem Erfolg und zu einem Abschluss an der Brown University mit ausgezeichneten Noten. Überzeugt davon, dass auch andere von einer besseren Betreuung profitieren könnten, ging Mann schon früh in die Politik und wurde zu einem bahnbrechenden Befürworter einer öffentlich finanzierten Bildung zum Wohle aller.
Dieses Buch enthält die besten Beispiele für Manns Denken; er bringt eine Vielzahl von Argumenten für ein öffentliches Bildungssystem eloquent zum Ausdruck. Mal kunstvoll und poetisch, mal rational und pragmatisch, wird deutlich, dass der Autor sein Leben lang intensiv über seine Leidenschaft für die allgemeine Bildung nachgedacht hat. Er verbindet seinen Glauben an die Bildung mit den Errungenschaften des Handels und der Industrie, mit der Stärke und Beständigkeit der Gesellschaft und mit dem Leben des Landes selbst.