
Dare to Invent the Future: Knowledge in the Service of and Through Problem-Solving
Ein Manifest für innovative Problemlösungen, die wir brauchen, um ein besseres, grüneres und nachhaltigeres Leben auf unserem Planeten zu schaffen.
Die Akademiker lassen Afrika im Stich. Was haben wir bei allem, was wir wissen, schon vorzuweisen? Wessen Leben hat sich dadurch zum Besseren gewendet? Was haben wir in letzter Zeit für und mit unseren Gemeinschaften getan? In diesem provokanten Buch - dem ersten einer Trilogie - plädiert Clapperton Chakanetsa Mavhunga dafür, dass unsere kritischen Denker zu wirklichen Denkern werden müssen, die etwas tun. In Anlehnung an eine der inspirierendsten Reden von Thomas Sankara sucht "Dare to Invent the Future" nach Momenten in der Geschichte Afrikas, in denen Vorbilder für kritisches Denken und Wissen im Dienste der Problemlösung offensichtlich sind, um die Leser zu inspirieren, die Erfindung eines solchen Wissenssystems zu wagen.
Mavhunga greift Erkenntnisse von Edward Wilmot Blyden, Booker T. Washington, Aim Csaire, Frantz Fanon, Amlcar Cabral, Julius Nyerere und Thomas Sankara auf, um zu zeigen, wie die akademischen Disziplinen im Dienste der Problemlösung und durch Problemlösung eingesetzt wurden und werden können, indem sie auf dem aufbauen, was Menschen tun und wissen. Im Kern, so schreibt er, entstehe Wissen im Dienste von und durch Problemlösung, indem man die Vergangenheit nach neuen Fragen durchforstet, in der Gegenwart gründlich recherchiert und einen antizipatorischen Ansatz für die Zukunft entwirft.
Indem er die grundlegenden Prämissen westlicher und weißer Wissensproduktion in Frage stellt, insbesondere in Bezug auf Wissenschaft und Technologie, schlägt Mavhunga in diesem Buch erfrischend neue Ansätze des Denkens und Handelns vor, die von afrikanischen Realitäten ausgehen, in der Hoffnung, eine Generation zu inspirieren, die auf Probleme zugeht und nicht vor ihnen wegläuft, um sie zu lösen.