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Why the West Is Failing: Failed Economics and the Rise of the East
Geringes Wachstum ist im Westen zum wirtschaftlichen Standard geworden. Während China und andere asiatische Tigerstaaten weiter auf dem Vormarsch sind, argumentieren westliche Kommentatoren entweder, dass Stagnation unvermeidlich ist, und ignorieren das Wachstum, um sich auf andere Faktoren wie Inflation oder Ungleichheit zu konzentrieren, oder sie lehnen Wachstum ganz ab.
In Why the West is Failing widerlegt der erfahrene Geschäftsmann und Wirtschaftswissenschaftler John Mills diese Argumente nachdrücklich. Er behauptet, dass die schwache Leistung der westlichen Volkswirtschaften seit den 1970er Jahren auf die Dominanz eines politischen Rahmens zurückzuführen ist, der die Bedeutung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit fatalerweise ignoriert hat. Er zeigt, dass der Schlüssel zur Steigerung der Produktivität - und damit des Wachstums - in der Förderung einer Wiederbelebung des verarbeitenden Gewerbes durch Investitionen und eine wettbewerbsfähige Wechselkurspolitik liegt.
Dies würde die zusätzlichen Ressourcen hervorbringen, die zur Bewältigung des Klimawandels benötigt werden, und das Risiko verringern, dass die westliche Politik weiterhin in populistische Exzesse abgleitet. Es würde uns auch ermöglichen, die unheilvollen politischen Folgen der wirtschaftlichen Vorherrschaft Chinas zu verhindern.