Bewertung:

Insgesamt bietet das Buch „Was ich glaube“ von Hans Küng eine zum Nachdenken anregende Erkundung des persönlichen Glaubens, der Komplexität der Theologie und ethischer Überlegungen in einem modernen Kontext. Einige Leserinnen und Leser schätzen Küngs freimütige Auseinandersetzung mit ihren Überzeugungen, während andere kritisieren, dass er sich auf andere Theologen und vermeintliche Abweichungen von traditionellen katholischen Lehren konzentriert.
Vorteile:Die Leser loben Küngs ehrliche und aufschlussreiche Prosa, die zum Dialog über modernen Glauben und Ethik anregt. Das Buch wird als wertvolles Hilfsmittel für Gläubige und Nichtgläubige angesehen, das Einblicke in die persönliche Spiritualität und die Rolle des Leidens und der Werte im Leben bietet. Viele schätzen die logische und zeitgemäße Herangehensweise an die Theologie, die zu konstruktiven Diskussionen über Spiritualität anregen kann.
Nachteile:Kritiker weisen darauf hin, dass einige Abschnitte zu dicht sind oder sich zu sehr auf frühere Werke stützen, wodurch das Buch für manche Leser weniger zugänglich ist. Es gibt Bedenken hinsichtlich Küngs Behandlung des traditionellen katholischen Glaubens, da einige der Meinung sind, dass er zentrale Lehren nur unzureichend anspricht. Außerdem erwähnen einige Rezensenten, dass das Buch unerwartet von einer neutralen Perspektive auf die Religionen zu einer eher dogmatischen Sichtweise übergehen könnte.
(basierend auf 35 Leserbewertungen)
What I Believe
Hans Kung ist einer der bekanntesten Theologen der Gegenwart. Seine Zuhörerschaft, die in seiner eigenen römisch-katholischen Kirche stark ist, ist bei Christen anderer Konfessionen, bei Menschen außerhalb der Kirchen und sogar bei Menschen an den Grenzen der organisierten Religion gleichermaßen solide.
Von Anfang an war er ein Rebell, ein Schweizer und Liebhaber der persönlichen Freiheit. Viele seiner Bücher wie Unfehlbar? und Über das Christsein haben den Papst in Aufruhr versetzt.
Nach der Veröffentlichung von zwei großartigen und hochgelobten Memoirenbänden hat Kung nun ein viel kürzeres und persönlicheres Buch geschrieben, um seine eigenen Überzeugungen zu erklären.
Wenn man alles wissenschaftliche Wissen und Lernen, alle formale theologische Sprache und die geschickte Konstruktion von Theorien beiseite lässt, was bleibt dann als Kern des Glaubens?
Was brauchen wir für unser Leben? Was ist für uns unverzichtbar? Kung schreibt vom Vertrauen in das Leben, von der Freude am Leben und vom Leiden am Leben und gibt uns damit ein Resümee seines eigenen Glaubens - und Lebens.
Hans Kung ist einer der bekanntesten Theologen der Gegenwart. Seine Zuhörerschaft, die in seiner eigenen römisch-katholischen Kirche stark ist, ist bei Christen anderer Konfessionen, bei Menschen außerhalb der Kirchen und sogar bei Menschen an den Grenzen der organisierten Religion gleichermaßen solide.
Von Anfang an war er ein Rebell, ein Schweizer und Liebhaber der persönlichen Freiheit. Viele seiner Bücher wie Unfehlbar? und Über das Christsein haben den Papst in Aufruhr versetzt.
Nach der Veröffentlichung von zwei großartigen und hochgelobten Memoirenbänden hat Kung nun ein viel kürzeres und persönlicheres Buch geschrieben, um seine eigenen Überzeugungen zu erklären.
Wenn man alles wissenschaftliche Wissen und Lernen, alle formale theologische Sprache und die geschickte Konstruktion von Theorien beiseite lässt, was bleibt dann als Kern des Glaubens?
Was brauchen wir für unser Leben? Was ist für uns unverzichtbar? Kung schreibt vom Vertrauen in das Leben, von der Freude am Leben und vom Leiden am Leben und gibt uns damit ein Resümee seines eigenen Glaubens - und Lebens.