Bewertung:

Das Buch „What She Never Told Me“ von Kate McQuaile ist eine charakterorientierte Erzählung, die sich mit Themen wie Identität, Familiengeheimnissen und der Suche nach der Wahrheit auseinandersetzt. Es folgt Louise Redmond, die sich mit dem Tod ihrer Mutter auseinandersetzt und gleichzeitig versucht, die Identität ihres biologischen Vaters herauszufinden, was sie in ein komplexes Netz von Enthüllungen und emotionalen Herausforderungen führt. Der Schreibstil wird allgemein für seine Tiefe und Klarheit gelobt, obwohl einige Leser das Tempo als unregelmäßig und die Ich-Perspektive als einschränkend empfinden.
Vorteile:Viele Leserinnen und Leser fanden das Buch wunderschön geschrieben mit gut gezeichneten, glaubwürdigen Charakteren. Die Geschichte ist fesselnd und hält die Leser mit ihren Wendungen bei der Stange. Die emotionale Tiefe und die Auseinandersetzung mit komplexen Themen wie Identität, Verlust und Familiendynamik kamen gut an. Das Ende wird als unerwartet und fesselnd empfunden, was zum Gesamterlebnis des Buches beiträgt.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser kritisierten die Vorhersehbarkeit bestimmter Handlungspunkte und die Ich-Erzählung, die ihrer Meinung nach die Erforschung der Motivationen anderer Figuren einschränkt. Einige Leser bemängelten das Tempo der Geschichte, das in einigen Abschnitten zu langsam oder zu detailliert war. Einige Leser fanden die Hauptfigur Louise unsympathisch oder konnten sich nur schwer in sie hineinversetzen, was ihr Engagement für die Geschichte insgesamt beeinträchtigte.
(basierend auf 173 Leserbewertungen)
What She Never Told Me
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Was tust du, wenn du herausfindest, dass dein ganzes Leben eine Lüge sein könnte? Ein erschütterndes Familiendrama für Fans von Sue Fortin, Louise Candlish und Sabine Durrant's Lie With Me.
In der Nacht, in der meine Mutter starb, sprach ich mit ihr und verlor mich in Erinnerungen an die Zeit, in der wir zusammen am glücklichsten waren. Aber eine Erinnerung habe ich zurückgehalten, und sie taucht jetzt auf. Ich sehe einen grünen Briefkasten und eine kleine Hand, die sich zu seinem länglichen Mund hinaufstreckt. Ich bin mir nie sicher, ob diese kleine Hand meine ist. Aber wenn nicht meine, wessen dann?
Louise Redmond verließ Irland nach London, bevor sie zwanzig war. Jetzt, mehr als zwei Jahrzehnte später, ihr Herz ist bereits von einer gescheiterten Ehe gebrochen, wird sie nach Hause gerufen. Ihre Mutter liegt im Sterben, und es ist Louises letzte Chance, den Aufenthaltsort des Vaters zu erfahren, den sie nie kennen gelernt hat.
Marjorie weigert sich hartnäckig bis zum Schluss, die bruchstückhafte Vergangenheit ihrer Tochter aufzuklären. Dann findet Louise unerwartet eine Spur. Ein Mann namens David Prescott ... aber ist er wirklich der Vater, den sie zu finden versucht hat? Und wer ist das geheimnisvolle kleine Mädchen, das so oft in ihren Träumen erscheint? Jedes neue Puzzleteil führt zu einer weiteren Frage, und Louise beginnt zu ahnen, dass die Erinnerungen, die sie am meisten schätzt, ein feines Netz aus Lügen sein könnten.