Bewertung:

Rates of Exchange ist eine Satire, die einen britischen Professor auf einer chaotischen Vortragsreise in einem osteuropäischen Land während des Kalten Krieges begleitet. Der Roman ist eine Mischung aus Humor, kulturellen Beobachtungen und Kommentaren zu akademischen Erfahrungen, die die Missverständnisse und Absurditäten, mit denen der Protagonist konfrontiert wird, hervorheben.
Vorteile:Das Buch ist wunderschön geschrieben, mit cleveren Wortspielen, die Humor und aufschlussreiche Beobachtungen über den Sozialismus und die menschliche Natur bieten. Es bietet interessante Charaktere und seltsame Situationen, die das Interesse des Lesers wecken. Die Satire ist wirkungsvoll und weckt bei denjenigen, die mit der osteuropäischen Kultur während des Kalten Krieges vertraut sind, Nostalgie, was sie sowohl lustig als auch bedeutungsvoll macht.
Nachteile:Einigen Lesern fiel es schwer, sich auf das Buch einzulassen, und sie empfanden den Schreibstil als veraltet. Andere fanden es gemein oder irritierend, vor allem diejenigen, die persönliche Erfahrungen in ähnlichen Kontexten gemacht haben. Das Tempo ist nicht für jeden fesselnd, und einige Kritiken wiesen darauf hin, dass das Fehlen einer starken Handlung den Gesamtspaß schmälert.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Rates of Exchange
Auf der Shortlist für den Man Booker Prize: In diesem komödiantischen Roman gerät ein Englischprofessor auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges in eine Katastrophe. Kurz nachdem sein Flugzeug im osteuropäischen Slaka auf der Rollbahn gelandet ist, wird Dr.
Angus Petworth von einer Reihe von Missgeschicken heimgesucht. Als Universitätsdozent und erfahrener Auslandsreisender ist Petworth jedoch nicht auf die kulturellen und gesellschaftlichen Merkwürdigkeiten vorbereitet, die ihn auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs erwarten.
In zwei ereignisreichen Wochen gibt Petworth ein aufsehenerregendes Interview, wird von einer Femme fatale verführt und in eine internationale Intrige verwickelt, die dem sanftmütigen, bescheidenen Professor weit mehr beschert, als er erwartet hat. Malcolm Bradburys Rates of Exchange ist ein witziger und heiterer Roman über den kulturellen Austausch auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, in dem er sich über alles lustig macht - von Kritikern und Diplomaten bis hin zum Marxismus und der akademischen Welt.