
Neither the Time Nor the Place: The New Nineteenth-Century American Studies
Die Nützlichkeit von Zeit und Ort als definierende Kategorien scheint in den Begriff der amerikanischen Literaturwissenschaft des 19. Jahrhunderts eingebrannt zu sein, und doch haben sie die Wissenschaftler praktisch seit den Anfängen des Fachs herausgefordert. In Neither the Time nor the Place (Weder die Zeit noch der Ort) untersuchen siebzehn Kritiker, wie die Raum-Zeit-Dyade die Amerikanistik in den letzten Jahrzehnten sowohl beunruhigt als auch belebt hat, und machen deutlich, dass Zeit und Ort am besten im Tandem betrachtet werden und sich gegenseitig befragen.
Zusammengenommen stellen die Aufsätze Darstellungen von Ort und Zeit als begrenzt und linear, als feststehend und teleologisch oder als bloße ideologische Konstruktionen in Frage. Sie befassen sich sowohl mit vertrauten als auch mit unerwarteten Objekten, Praktiken und Texten, darunter ein digitaler Melville, Dokumente vom Bau des Panamakanals, die hohle Erde, der begehrende Körper, Textredaktion, Marmorstatuen, der Klang von Fröschen, Geisterfotografie und die Bürgerkriegsliteratur des zwanzigsten Jahrhunderts. Jahrhunderts. Die Aufsätze stützen sich auf eine ebenso große Vielfalt an kritischen Methoden, die Affektstudien, Queer-Theorie, Buchgeschichte, Informationsstudien, Klangstudien, Umweltwissenschaften, neue Medienstudien und Genretheorie einbeziehen, um die unerwarteten Dimensionen zu erforschen, die sich ergeben, wenn Zeit und Ort als eine Einheit betrachtet werden. Die Beiträge sind um Überlegungen zu Staatsbürgerschaft, Umwelt, Geschichtsschreibung, Medien und Körpern herum organisiert - fünf politische, kulturelle und/oder methodologische Schwerpunkte für einige der provokativsten neuen Arbeiten in der amerikanischen Literaturwissenschaft.
Neither the Time nor the Place ist ein Buch nicht nur für Wissenschaftler und Studenten, die sich bereits eingehend mit der amerikanischen Literatur und Kultur des 19. Jahrhunderts befasst haben, sondern auch für alle anderen, ob Wissenschaftler oder Studenten, die einen Wegweiser zu einigen der dynamischsten Arbeiten auf diesem Gebiet suchen.
Mitwirkende: Wai Chee Dimock, Stephanie Foote, Matthew Pratt Guterl, Coleman Hutchison, Rodrigo Lazo, Caroline Levander, Robert S. Levine, Christopher Looby, Dana Luciano, Timothy Marr, Dana D. Nelson, Ifeoma C. Kiddoe Nwankwo, Mark Storey, Matthew E. Suazo, und Edward Sugden.