Bewertung:

Das Buch ist informativ und strukturiert und bietet eine gründliche Erforschung der weiblichen Genitalverstümmelung. Es ist besonders nützlich für akademische Zwecke und bietet umfangreiche Informationen für Berichte und Präsentationen.
Vorteile:Es ist gut gegliedert mit betitelten Kapiteln, informativ mit minimalen Wiederholungen, enthält verschiedene unterstützende Materialien wie Diagramme und persönliche Erfahrungen und dient als pädagogischer Augenöffner.
Nachteile:Das Leseerlebnis wird als trocken beschrieben.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Female Genital Mutilation: Legal, Cultural and Medical Issues
Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) kommt in vielen Teilen der Welt vor, insbesondere in Afrika. Es handelt sich um eine kulturelle Praxis, von der man annimmt, dass sie vor Jahrhunderten eingeführt wurde, obwohl ihre Ursprünge in der Vergangenheit verloren gegangen zu sein scheinen.
Auch die internationalen Bemühungen zur Abschaffung dieser Praxis haben eine lange Geschichte. Bereits im 17. Jahrhundert versuchten christliche Missionare und Kolonialverwaltungen in Afrika, diese Praxis zu verhindern.
Heute gibt es sowohl innerhalb als auch außerhalb der praktizierenden Kulturen Bemühungen, FGM auszurotten. In diesem Buch werden die Definition und die Arten von Genitalverstümmelung erörtert und die gängigen Begründungen für diese Praxis sowie die Häufigkeit in Afrika und auf anderen Kontinenten, die weltweiten Gesetze, Rechtsfragen, Rechte und Religion untersucht.
Ethische Überlegungen werden ebenso untersucht wie der Fortschritt und die Rolle der Kultur. Persönliche Interviews tragen dazu bei, die Diskussion zu erweitern und zu bereichern.
Das Buch schließt mit Überlegungen zur Entwicklung von der Tradition zur kulturellen Evolution.