
Femininity in Dissent
Dieses Buch, das erstmals 1990 veröffentlicht wurde, wirft einen kritischen Blick auf das Bild, das die Presse vom politischen Protest der Frauen zeichnet. Alison Young konzentriert sich auf das Friedenscamp in Greenham Common und analysiert detailliert die Art und Weise, in der weibliche Protestierende in der Presse als abweichend und kriminell dargestellt werden.
Sie argumentiert, dass das Strafrechtssystem und die Medien sich auf die gegenseitigen Definitionen von Abweichung stützen, und untersucht im Detail, wie diese Definitionen konstruiert und kodiert werden. Im Verlauf ihrer Analyse verwendet sie Konzepte der narrativen Struktur, der Metapher, des Körpers, des kulturellen Unbewussten und der mentalen sowie sozialen Instabilität.
Femininity in Dissent ist die erste und einzige umfassende Studie dieser Art und verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der die traditionellen Methoden der Kriminologie und der Soziologie der Devianz in Frage stellt und sich auf Literaturtheorie, Frauenforschung und Sozialtheorie stützt. Indem die Autorin kulturelle Formen der Regulierung und sozialen Kontrolle artikuliert, liefert sie eine Analyse von Diskurs und Abweichung.