Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung der Erfahrungen und des Aktivismus von Frauen mit niedrigem Einkommen, insbesondere von farbigen Frauen, in der Wohlfahrtsrechtsbewegung der 1970er Jahre. Sie hebt hervor, wie wichtig ihre gemeinschaftliche Organisierung für das Überleben in einem politisch entmachtenden Umfeld war, und untersucht die Überschneidungen von Ethnie, Geschlecht und sozioökonomischem Status in ihren Kämpfen. Die Autorin kritisiert auch die Widersprüche innerhalb der Organisationen, die diese Frauen unterstützen sollten, und hebt ihre einzigartigen Perspektiven auf Empowerment hervor.
Vorteile:Das Buch hebt die oft übersehenen Perspektiven farbiger Frauen in der Wohlfahrtsbewegung hervor, verdeutlicht die Überschneidungen von Ethnie und Geschlecht in ihren Erfahrungen, präsentiert eine differenzierte Sicht auf den Basisfeminismus und dient als unverzichtbare Ressource für Frauenforscherinnen und Sozialwissenschaftlerinnen. Es zeigt die Ermächtigung von Frauen durch ihre Organisationsbemühungen und stellt die vorherrschenden Erzählungen über Sozialhilfeempfängerinnen in Frage.
Nachteile:Einige Leser könnten den Fokus auf die Sozialrechtsbewegung der 1970er Jahre als zu eng empfinden, da sich der Großteil des Inhalts um diesen spezifischen Zeitraum und Kontext dreht. Darüber hinaus könnte der Eindruck entstehen, dass die bürokratischen Widersprüche innerhalb der National Welfare Rights Organization die Gesamtbotschaft des Empowerment beeinträchtigen könnten. Das Buch könnte auch als dicht oder akademisch angesehen werden, was Gelegenheitsleser nicht ansprechen könnte.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Welfare Warriors: The Welfare Rights Movement in the United States
In ihrer Studie über die Wohlfahrtsbewegung betritt Premilla Nadasen Neuland, indem sie die Geschichte einer besonderen Form des Feminismus nachzeichnet, die in den 1960er Jahren entstanden ist.