Bewertung:

Das Buch über Wendy Carlos' „Switched-On Bach“ hat gemischte Kritiken erhalten. Einige Leser schätzen seinen persönlichen und skurrilen Ansatz, während viele andere kritisieren, dass es der Musik selbst an Tiefe mangelt und sich stattdessen stark auf die Ansichten der Autorin zur Geschlechtsidentität und persönliche Anekdoten konzentriert.
Vorteile:Einige Leser finden das Buch unterhaltsam und aufschlussreich und schätzen seine kreative Kritik und persönliche Note. Es wird angemerkt, dass das Buch unterhaltsam sein kann, wenn man sich seiner subjektiven Natur bewusst ist.
Nachteile:Viele Rezensenten sind enttäuscht, weil das Buch keine substanziellen Einblicke in „Switched-On Bach“ oder Wendy Carlos' Beiträge zur elektronischen Musik bietet. Kritiker bezeichnen es als selbstverliebt, voll von irrelevanten Details und hauptsächlich auf das Leben der Autorin konzentriert, anstatt auf das Album. Sie empfehlen, andere Quellen für genaue Informationen über Carlos und ihr Werk zu suchen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Wendy Carlos's Switched-On Bach
Über den Synthesizer, Bob Moog und sein Markeninstrument und sogar über Wendy Carlos, die Musikerin, die dieses Instrument berühmt gemacht hat, ist schon viel geschrieben worden, sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft.
Niemand hat jedoch die Bedeutung der Spionagetechnologie, des Kalten Krieges und des Geschlechts von Wendy Carlos für diese äußerst wichtige Innovation untersucht. Durch die postkoloniale Brille der feministischen Wissenschafts- und Technologiestudien betrachtet Roshanak Kheshti die Musik von Carlos in diesem geschlechtsspezifischen Kontext.
Anhand von Switched-On Bach (der meistverkauften klassischen Musikaufnahme aller Zeiten) untersucht dieses Buch die Bedeutung des Geschlechts für den phänomenalen Erfolg des Albums - und infolgedessen des Moog-Synthesizers.