Bewertung:

Das Buch „When the World Calls“ von Stanley Meisler bietet eine umfassende und gut recherchierte Darstellung des Friedenskorps in den ersten fünfzig Jahren seiner Tätigkeit. Durch eine objektive Erzählung werden die Geschichte, die Herausforderungen und die Erfolge der Organisation erforscht, während die politische Dynamik in Washington D.C. ausgewogen dargestellt wird. Obwohl es mit Details über das Arbeitsumfeld der Organisation gefüllt ist, werden die persönlichen Erfahrungen der einzelnen Freiwilligen weniger betont, was zu einer gewissen Enttäuschung bei den Lesern führt, die auf direktere Berichte über ihre Arbeit gehofft hatten.
Vorteile:⬤ Bemerkenswert detaillierte und gut geschriebene Erzählung.
⬤ Objektive Darstellung des Friedenskorps, die Tiefe und Kontext bietet.
⬤ Umfassende Recherchen, die durch ausführliche Zitate und Danksagungen belegt werden.
⬤ Fesselnde Einblicke in die politischen Abläufe rund um das Friedenskorps.
⬤ Bietet eine ausgewogene Perspektive, die sowohl die Errungenschaften als auch die Herausforderungen der Organisation erörtert.
⬤ Fesselnde Erzählung, die historische Ereignisse zum Leben erweckt.
⬤ Begrenzter Fokus auf die persönlichen Erfahrungen und Geschichten einzelner Freiwilliger, was einige Leser enttäuschend fanden.
⬤ Der Schwerpunkt liegt eher auf bürokratischen Aspekten als auf dem Leben und der Arbeit von Freiwilligen in verschiedenen Ländern.
⬤ Einige historische Berichte können aufgrund der Herausforderungen, denen die Organisation gegenübersteht, entmutigend wirken.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
When the World Calls: The Inside Story of the Peace Corps and Its First Fifty Years
"When the World Calls" ist der erste vollständige und ausgewogene Blick auf die ersten fünfzig Jahre des Friedenskorps.
Der Journalist Stanley Meisler enthüllt in seiner fesselnden Erzählung die Machtkämpfe in Washington, den Einfluss des Präsidenten und die einzigartigen Kämpfe der Freiwilligen im Ausland. Mit scharfen Analysen und denkwürdigen Anekdoten packt er die komplizierte Geschichte geschickt aus und nimmt die Leser mit auf eine globale Reise, die mit dem historischen ersten Kontingent von Freiwilligen in Ghana am 30.
August 1961 beginnt. In den Jahren seither hat sich das Ethos des Friedenskorps trotz aller Rückschläge erhalten, vor allem dank der Beharrlichkeit der 200.000 Freiwilligen selbst, deren gemeinsames Engagement für einen positiven globalen Wandel eine Konstante in einer unserer komplexesten - und wertvollsten - Institutionen ist.