Bewertung:

Insgesamt ist „Wer an der Reihe ist“ von Robert Douglas eine nostalgische und fesselnde Darstellung des Lebens im Glasgow der Nachkriegszeit, vor allem für diejenigen, die mit der Gegend und der damaligen Zeit vertraut sind. Der Roman weckt bei vielen Lesern lebhafte Erinnerungen und fängt den Gemeinschaftsgeist und das Alltagsleben in den Mietskasernen ein. Er wird als charmant und voller sympathischer Charaktere und Humor beschrieben.
Vorteile:⬤ Weckt starke Nostalgie bei denen, die in Glasgow aufgewachsen sind.
⬤ Fängt den Gemeinschaftsgeist und den Humor des Mietshauslebens ein.
⬤ Fesselnde Charaktere und gut geschriebene Erzählung.
⬤ Richtet sich an diejenigen, die mit der Kultur vertraut sind, und macht sie nachvollziehbar.
⬤ Eine charmante Fortsetzung für Fans der früheren Werke der Autorin.
⬤ Für Leser, die mit dem historischen Kontext oder dem Schauplatz nicht vertraut sind, möglicherweise nicht geeignet.
⬤ Einige Leser empfanden den Gebrauch von Schimpfwörtern als unnötig.
⬤ Bestimmte Themen könnten nur bei denjenigen auf Resonanz stoßen, die einen ähnlichen Hintergrund erlebt haben.
(basierend auf 131 Leserbewertungen)
Whose Turn for the Stairs?
Dies ist eine äußerst charmante Geschichte über zwölf Familien und ihre eng miteinander verbundene Straße im Maryhill der 1950er Jahre. Nach dem Ende des Krieges werden die engen Beziehungen wiederhergestellt und der starke Gemeinschaftssinn und die freundschaftlichen Nachbarschaftsbande sind bald wieder vorhanden.
Es gibt eine junge Liebe zwischen Rhea und Robert, einen überraschenden Neuanfang für James, einen Richtungswechsel für George, und das alles unter der Aufsicht der Matriarchin der Straße - Granny Thomson. Und natürlich wird alles durch eine große Portion schottischen Humors und starken Geistes unterstützt. Doch in ihrer Welt ist nicht alles perfekt: Die Familien müssen sich mit Armut, religiöser Bigotterie, Rassismus, Herzschmerz, Lügen, Gewalt und Tod auseinandersetzen.
Doch die starken Freundschaften sind unzerstörbar. In seinem ersten Roman lässt Robert Douglas eine Zeit und einen Ort wieder aufleben, die für Glasgow typisch sind, mit denen sich aber jeder identifizieren kann.