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Western Involvement in Nkrumah's Downfall
Der Autor zeigt die Rolle auf, die westliche Regierungen und Geheimdienste - der USA, Großbritanniens, Westdeutschlands und Frankreichs - beim Sturz von Ghanas erstem Präsidenten, Dr. Kwame Nkrumah, gespielt haben.
Sie arbeiteten zusammen, um seine Regierung zu schwächen und zu unterminieren, und sie unterstützten den Militärputsch, der seine Herrschaft beendete. Für seine Studie hat er freigegebenes Material, darunter Interviews mit ehemaligen amerikanischen Botschaftern in Ghana, sowie andere Quellen verwendet. Er behauptet, dass es den ghanaischen Armee- und Polizeioffizieren, die Nkrumah stürzten, möglicherweise nicht gelungen wäre, ihn zu stürzen, wenn westliche Mächte, insbesondere die Vereinigten Staaten, nicht an der Verschwörung zu seinem Sturz beteiligt gewesen wären.
Sie waren an der Planung des Staatsstreichs beteiligt.
Er räumt aber auch ein, dass es möglich ist, dass es den ghanaischen Putschisten später auf eigene Faust gelungen wäre, Nkrumah zu stürzen. Major Akwasi Afrifa, einer der Anführer des Putsches vom Februar 1966, bei dem Nkrumah gestürzt wurde, plante zweimal - 1962 und 1964 - den Sturz Nkrumahs, doch wurden die Pläne von den Sicherheitskräften aufgedeckt, bevor sie ausgeführt werden konnten.
Der Autor räumt ein, dass Nkrumah innere Feinde hatte und sich einer starken Opposition gegen seine Herrschaft gegenübersah. Er behauptet aber auch, dass es eine konzertierte Aktion westlicher Mächte, insbesondere der Vereinigten Staaten, gab, um Nkrumah zu stürzen, was bei der Untersuchung seines Sturzes nicht übersehen werden sollte. Sie arbeiteten mit seinen inneren Feinden zusammen.
Und selbst wenn Nkrumah in Ghana keine Feinde gehabt hätte, hätten die Vereinigten Staaten und andere westliche Mächte dennoch Pläne ausgearbeitet, um ihn loszuwerden, da er als Bedrohung für die amerikanischen und westlichen Interessen in Afrika angesehen wurde. Das Buch enthält Fotos. Sein demnächst erscheinendes Buch "Ghana nach Nkrumah" ergänzt dieses Werk.