Bewertung:

Das Buch bietet einen umfassenden und kritischen Überblick über die Alzheimer-Forschung, wobei die Probleme im Zusammenhang mit der vorherrschenden Amyloid-Hypothese hervorgehoben und die Notwendigkeit einer Neubewertung des wissenschaftlichen Ansatzes zum Verständnis und zur Behandlung der Krankheit aufgezeigt werden.
Vorteile:Das Buch wird für seine gute Lesbarkeit, die klaren Erklärungen und den tiefen historischen Kontext gelobt. Es vermittelt komplexe wissenschaftliche Ideen auf wirksame und verständliche Weise, so dass es sowohl für Wissenschaftler als auch für Nicht-Wissenschaftler geeignet ist. Es bietet wertvolle Einblicke in die Politik und die Finanzierung der Alzheimer-Forschung und fordert notwendige Veränderungen auf diesem Gebiet. Viele Rezensenten empfehlen das Buch als unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für die Alzheimer-Krankheit und die Arzneimittelforschung interessieren.
Nachteile:Einige Kritiken konzentrieren sich auf die Kritik des Buches am aktuellen Stand der Alzheimer-Forschung, die den Leser mit einem Gefühl der Entmutigung über die Richtung der Industrie zurücklässt. Darüber hinaus kann es sein, dass sich der Leser aufgrund des tiefgründigen Charakters des Buches mit komplexen Themen auseinandersetzen muss, die für Personen mit geringem Hintergrundwissen eine Herausforderung darstellen könnten.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
How Not to Study a Disease: The Story of Alzheimer's
Ein Experte auf dem Gebiet der Alzheimer-Krankheit gibt einen Überblick über die bisherigen Misserfolge und einen Fahrplan, der uns auf dem Weg zu einem Heilmittel eine neue Richtung weist.
Jahrzehntelang haben sich einige unserer besten und klügsten medizinischen Wissenschaftler der Suche nach einem Heilmittel für die Alzheimer-Krankheit gewidmet. Was ist geschehen? Wo ist das Heilmittel? Die größten Durchbrüche wurden vor fünfundzwanzig Jahren erzielt, und seitdem gab es kaum Fortschritte. In How Not to Study a Disease (Wie man eine Krankheit nicht studiert) erklärt der Neurobiologe Karl Herrup, warum die Alzheimer-Entdeckungen der 1990er Jahre keine Früchte trugen, und zeigt eine Richtung für die künftige Forschung auf. Herrup beschreibt die Forschung, erklärt, warum es so lange gedauert hat, und bietet einen Ansatz für eine Neuausrichtung der künftigen Forschung.
Herrup bietet eine einzigartige Insider-Perspektive und beschreibt die roten Fahnen, die die Wissenschaft in der Eile, ein Heilmittel zu finden, ignoriert hat. Er ist schonungslos, wenn es darum geht, die Sturheit, die Gier und die schlechten Ratschläge anzuprangern, die das Feld gelähmt haben, aber seine abschließende Botschaft ist eine weitgehend optimistische. Herrup präsentiert eine neue und weitreichende Vision des Feldes, die eine Neudefinition der Krankheit und eine neue Konzeption des Alterns und der Demenz beinhaltet, die uns auffordert, uns das Gehirn als eine Reihe miteinander verbundener "Nachbarschaften" vorzustellen. Er fordert Veränderungen in praktisch jedem Aspekt der Alzheimer-Forschung, von der Medikamentenentwicklung über die Mechanismen zur Unterstützung der Grundlagenforschung bis hin zu der oft übersehenen Rolle der wissenschaftlichen Medien und mehr. Mit How Not to Study a Disease (Wie man eine Krankheit nicht erforscht) liefert Herrup einen Fahrplan, der uns auf unserem Weg zu einer Heilung der Alzheimer-Krankheit eine neue Richtung weist.