Wie man eine Krankheit nicht studiert: Die Geschichte der Alzheimer-Krankheit

Bewertung:   (4,6 von 5)

Wie man eine Krankheit nicht studiert: Die Geschichte der Alzheimer-Krankheit (Karl Herrup)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet einen umfassenden und fesselnden Überblick über die Geschichte und den aktuellen Stand der Alzheimer-Forschung und übt insbesondere Kritik an der Überbetonung der Amyloid-Hypothese. Es erklärt auf effektive Weise komplexe wissenschaftliche Konzepte in einer für Nicht-Wissenschaftler zugänglichen Art und Weise und geht dabei auch auf die politischen und finanziellen Fragen ein, die die Forschungsrichtungen beeinflussen.

Vorteile:

Gut geschrieben und auch für Nicht-Wissenschaftler verständlich
Umfassender historischer Kontext
Kritische Betrachtung der Grenzen der aktuellen Alzheimer-Forschung
Vorschläge für zukünftige Richtungen
Aufschlussreiche und fesselnde Darstellung
Wertvoll für Forscher und allgemeine Leser
Verknüpft Wissenschaft mit Politik und Finanzierungsfragen.

Nachteile:

Die Kritik an den vorherrschenden Forschungsparadigmen könnte polarisierend sein
manche Leser könnten die Tiefe der Diskussion überwältigend finden
die konträren Ansichten des Autors könnten etablierte Überzeugungen auf dem Gebiet in Frage stellen.

(basierend auf 11 Leserbewertungen)

Originaltitel:

How Not to Study a Disease: The Story of Alzheimer's

Inhalt des Buches:

Ein Experte auf dem Gebiet der Alzheimer-Krankheit gibt einen Überblick über die bisherigen Misserfolge und einen Fahrplan, der uns auf dem Weg zu einem Heilmittel eine neue Richtung weist.

Jahrzehntelang haben sich einige unserer besten und klügsten medizinischen Wissenschaftler der Suche nach einem Heilmittel für die Alzheimer-Krankheit gewidmet. Was ist geschehen? Wo ist das Heilmittel? Die größten Durchbrüche wurden vor fünfundzwanzig Jahren erzielt, und seitdem gab es kaum Fortschritte. In How Not to Study a Disease (Wie man eine Krankheit nicht studiert) erklärt der Neurobiologe Karl Herrup, warum die Alzheimer-Entdeckungen der 1990er Jahre keine Früchte trugen, und zeigt eine Richtung für die künftige Forschung auf. Herrup beschreibt die Forschung, erklärt, warum es so lange gedauert hat, und bietet einen Ansatz für eine Neuausrichtung der künftigen Forschung.

Herrup bietet eine einzigartige Insider-Perspektive und beschreibt die roten Fahnen, die die Wissenschaft in der Eile, ein Heilmittel zu finden, ignoriert hat. Er ist schonungslos, wenn es darum geht, die Sturheit, die Gier und die schlechten Ratschläge anzuprangern, die das Feld gelähmt haben, aber seine abschließende Botschaft ist eine weitgehend optimistische. Herrup präsentiert eine neue und weitreichende Vision des Feldes, die eine Neudefinition der Krankheit und eine neue Konzeption des Alterns und der Demenz beinhaltet, die uns auffordert, uns das Gehirn als eine Reihe miteinander verbundener Nachbarschaften vorzustellen. Er fordert Veränderungen in praktisch jedem Aspekt der Alzheimer-Forschung, von der Medikamentenentwicklung über die Mechanismen zur Unterstützung der Grundlagenforschung bis hin zu der oft übersehenen Rolle der wissenschaftlichen Medien und mehr. Mit How Not to Study a Disease (Wie man eine Krankheit nicht erforscht) liefert Herrup einen Fahrplan, der uns auf unserem Weg zu einer Heilung der Alzheimer-Krankheit eine neue Richtung weist.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780262546010
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2023
Seitenzahl:272

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