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Anger Management for Substance Use Disorder and Mental Health Clients: A Cognitive-Behavioral Therapy Manual
Wut und Substanzkonsumstörungen treten häufig gemeinsam auf und erhöhen das Risiko negativer Folgen wie körperliche Aggression, Selbstverletzung, gestörte Beziehungen, Verlust des Arbeitsplatzes oder Verwicklung in die Strafjustiz.
Laut einer Meta-Analyse von 23 Studien aus dem Jahr 2014 stand fast die Hälfte der Personen, die Tötungsdelikte begangen haben, unter Alkoholeinfluss, und 37 Prozent waren betrunken (Kuhns, Exum, Clodfelter, & Bottia, 2014). Wut, Gewalt und damit verbundener traumatischer Stress korrelieren häufig mit dem Beginn des Drogen- und Alkoholkonsums und können eine Folge des Substanzkonsums sein.
Personen, die traumatische Ereignisse erleben, können zum Beispiel Wut empfinden und gewalttätig handeln sowie Drogen oder Alkohol missbrauchen.