Bewertung:

Das Buch „Yard Man“ von Chris Helvey erforscht das Leben von Judas Cain, einer komplexen Figur, die sich in der Südstaatengesellschaft der 1940er Jahre inmitten persönlicher und sozialer Turbulenzen bewegt. Die Erzählung verbindet Elemente des Noir mit einer tiefgründigen Charakterstudie und gesellschaftspolitischen Überlegungen zu Klasse, Ethnie und menschlichen Beziehungen, wobei Cain letztlich als sympathische Figur dargestellt wird, die sich mit Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten verbindet.
Vorteile:Die Leser loben Helveys ausgeprägtes Gespür für den Ort, die Charakterentwicklung und die Originalität des Romans. Der Schreibstil wird als spannend und nuanciert beschrieben, mit fesselnden Themen, die im historischen Kontext wurzeln. Die Rezensenten finden den Protagonisten, Judas, einfühlsam und nachvollziehbar, was das Buch zu einem fesselnden Schmöker macht.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser merkten an, dass die relativ passive Rolle des Protagonisten bei den sich entfaltenden Ereignissen diejenigen nicht ansprechen könnte, die eher actionbetonte Erzählungen bevorzugen. Außerdem könnten die komplexen Themen und die Charakterdynamik des Buches für manche Leser eine Herausforderung darstellen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Judas Cain - ein einsamer Mann, der einfach nur versucht, die Weltwirtschaftskrise zu überleben - stolpert plötzlich in einen Job, den er nicht will, verliebt sich in eine Prostituierte, die ihn nicht liebt, und zieht sich den Zorn des gefährlichsten Mannes in Mississippi zu.
Dann bricht der Zweite Weltkrieg aus.