Bewertung:

Die Rezensionen spiegeln gemischte Gefühle über das Buch wider, das sich mit den Dialekten und der Sprachgeschichte der oberen Halbinsel von Michigan befasst. Einige Leser schätzen die sprachlichen Einblicke und die kulturelle Relevanz, während andere den repetitiven Schreibstil und den Mangel an notwendigem Vokabular kritisieren. Insgesamt spricht es vor allem diejenigen an, die sich für die Thematik interessieren, insbesondere Einheimische.
Vorteile:⬤ Bietet interessante Einblicke in die Dialekte und die Geschichte der oberen Halbinsel.
⬤ Fesselnd für diejenigen, die einen Hintergrund in Linguistik oder regionalen Interessen haben.
⬤ Kann Besuche in der Region durch das Verständnis lokaler Sprachmuster bereichern.
⬤ Hebt die soziokulturellen Aspekte des Sprachgebrauchs hervor.
⬤ Der Schreibstil ist repetitiv und könnte von einer deutlichen Überarbeitung profitieren.
⬤ Zu wortreich; einige Abschnitte wirken unnötig in die Länge gezogen.
⬤ Es fehlt eine umfassende Abdeckung des für die UP spezifischen Grundwortschatzes.
⬤ Einige irrelevante Tangenten lenken vom Hauptthema ab.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Yooper Talk: Dialect as Identity in Michigan's Upper Peninsula
Yooper Talk ist ein neuer und wichtiger Beitrag zum Verständnis der regionalen Sprache und Kultur in Nordamerika. Die obere Halbinsel von Michigan - bekannt als „die UP“ - ist historisch, geografisch und kulturell sehr unterschiedlich. Die Kämpfe um Land, Arbeit und Sprache während der letzten 150 Jahre haben die Vielfalt des von den Einwohnern der Yoopers gesprochenen Englisch ebenso geprägt wie ihre Wahrnehmung durch Außenstehende.
Auf der Grundlage von sechzehn Jahren Feldforschung, einschließlich Interviews mit fünfundsiebzig lebenslangen Bewohnern der UP, untersucht Kathryn Remlinger, wie die Idee eines einzigartigen Yooper-Dialekts entstanden ist. Sie betrachtet das UP-Englisch im Vergleich zu anderen regionalen Dialekten und ihren Sprechern und untersucht die lokale Identität, die Lese- und Schreibgewohnheiten, die Darstellung in den Medien, die Einstellung zur Sprache, die Vorstellung von Authentizität, wirtschaftliche Faktoren, den Tourismus und den Kontakt mit Einwanderern und indianischen Sprachen. Das Buch geht auch der Frage nach, wie ein Dialekt zu einer erkennbaren und wertvollen Ware wird: Yooper Talk (oder „Yoopanese“) prangt auf T-Shirts, Flaggen, Postkarten, Kaffeebechern und Autoaufklebern.
Yooper Talk erklärt linguistische Konzepte mit unterhaltsamen Beispielen für allgemeine Leser und trägt auch zu interdisziplinären Diskussionen über Dialekt und Identität in Soziolinguistik, Anthropologie, Dialektologie und Folklore bei.