Bewertung:

Die Biografie von Zachary Taylor, die Teil der American Presidents Series ist, bietet einen knappen, aber ansprechenden Überblick über sein Leben, seine militärische Karriere und seine kurze Präsidentschaft. Sie hebt zwar wichtige Aspekte von Taylors Charakter und Leistungen hervor, leidet aber unter der Kürze des Serienformats und dem Mangel an tieferen Einblicken in seine Präsidentschaft aufgrund verlorener historischer Dokumente.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ informativer Überblick über Taylors militärische Laufbahn
⬤ dient als gute Einführung in eine übersehene Präsidentin
⬤ bietet interessante historische Leckerbissen
⬤ hält ein gewisses Maß an Ausgewogenheit und Klarheit aufrecht
⬤ entspricht dem Ziel der Reihe, knapp und für viel beschäftigte Leser zugänglich zu sein.
⬤ Mangelnde Tiefe bei der Erforschung von Taylors Präsidentschaft aufgrund seiner kurzen Amtszeit
⬤ organisatorische Probleme in einigen Abschnitten
⬤ einige allgemeine biografische Details fehlen
⬤ fühlt sich etwas unvollständig an
⬤ der Rückgriff auf frühere Biografien kann zu sich wiederholenden Informationen führen
⬤ begrenzter Einblick in Taylors politische Gedanken und Beziehungen.
(basierend auf 77 Leserbewertungen)
Zachary Taylor: The American Presidents Series: The 12th President, 1849-1850
Der raue General, der zum höchsten Amt der Nation aufstieg und dessen Präsidentschaft die ersten politischen Scharmützel mit sich brachte, die zum Bürgerkrieg führen sollten
Zachary Taylor war ein echter Soldat, ein Mann, der seinem Spitznamen „Old Rough and Ready“ alle Ehre machte. Nachdem er sich in der US-Armee hochgearbeitet hatte, errang er seinen größten Erfolg im Mexikanischen Krieg, der ihn bei den Wahlen von 1848 in das höchste Amt der Nation beförderte. Er war der erste Mann, der zum Präsidenten gewählt wurde, ohne zuvor ein niedrigeres politisches Amt bekleidet zu haben.
John S. D. Eisenhower, der Sohn eines anderen Soldaten und Präsidenten, zeigt, wie Taylor zum Präsidenten aufstieg, wo er sich mit dem umstrittensten politischen Thema seiner Zeit auseinandersetzte: der Sklaverei. Der politische Sturm erreichte 1849 einen Höhepunkt, als Kalifornien, das nach dem Goldrausch neu besiedelt worden war, mit einer gegen die Sklaverei gerichteten Verfassung die Staatlichkeit beantragte - ein Ereignis, das das empfindliche Gleichgewicht zwischen Sklaven- und Freistaaten störte und beide Seiten an den Rand des Abgrunds trieb. Als sich die erbitterte Debatte zuspitzte, setzte sich Taylor für die Aufnahme Kaliforniens ein - obwohl er selbst Sklavenhalter war -, doch im Juli 1850 erkrankte er unerwartet und war innerhalb einer Woche tot. Seine verkürzte Präsidentschaft hatte die verhängnisvolle Kluft offenbart, die das Land bald zerreißen sollte.