Bewertung:

Das Buch bietet eine aufschlussreiche Erforschung der Rolle der Zeppeline im Ersten Weltkrieg und beschreibt ihre Entwicklung, die Bombenkampagnen über Großbritannien und die daraus resultierenden Entwicklungen in der britischen Luftverteidigung. Es bietet eine fesselnde Erzählung, die durch Illustrationen unterstützt wird, auch wenn sich einige Leser tiefere Diskussionen über bestimmte Aspekte des Themas gewünscht hätten.
Vorteile:Das Buch ist gut illustriert mit Fotos und Diagrammen, die die Erzählung bereichern. Es bietet einen gründlichen Überblick über die Rolle des Zeppelins im Ersten Weltkrieg und darüber, wie er die britischen Verteidigungstaktiken beeinflusste. Viele Leser fanden den Inhalt ansprechend und informativ, insbesondere für diejenigen, die mit dem Thema nicht vertraut sind. Außerdem dient es als solide Einführung in einen weniger bekannten Aspekt des Krieges.
Nachteile:Einige Rezensenten bemängelten einen Mangel an detaillierten Informationen über die technischen Aspekte der Zeppeline und der Flugzeuge und waren der Meinung, dass bestimmte Elemente nicht ausreichend erklärt wurden. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass die Bombardierungen und die operativen Strategien beider Seiten umfassender dargestellt werden müssten. Einige Leser äußerten sich enttäuscht über das Fehlen notwendiger Diagramme zur Bewaffnung und zu den taktischen Operationen.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
Zeppelin Vs British Home Defence 1915-18
Als Ferdinand Graf von Zeppelins Starrluftschiff LZ 1 im Jahr 1900 über den Bodensee flog, war es die fortschrittlichste und beeindruckendste Flugmaschine der Welt: ein kolossales, leichteres als Luft fähiges Fluggerät, das kontrolliert fliegen konnte. Im Ersten Weltkrieg wurden Zeppeline zunächst als Aufklärer eingesetzt, doch am 19.
Januar 1915 genehmigte Kaiser Wilhelm II. ihren Einsatz bei der Bombardierung strategischer Ziele in England. Von da an wurde "Zeppelin" für die Briten zum Synonym für Terror, und tatsächlich war die Wirksamkeit der Luftschiffe eher psychologisch als materiell.
Dennoch zwangen ihre Angriffe das Royal Flying Corps und den Royal Naval Air Service dazu, ihre Luftabwehr zu modernisieren und einen Prozess zu beschleunigen, der letztlich das Flugzeug und nicht das Luftschiff zum wichtigsten Fluggerät des Krieges machen sollte. Anhand von eigens in Auftrag gegebenen Kunstwerken, zeitgenössischen Fotografien und Berichten aus erster Hand erzählt dieses Buch die faszinierende Geschichte von Großbritanniens erstem Blitzkrieg, von den Luftschiffen, die die Öffentlichkeit in Angst und Schrecken versetzten, bis hin zu den Männern, die versuchten, den Himmel zu verteidigen.