
Fragility and Transcendence: Essays on the Thought of Jean-Louis Chrtien
Das Denken von Jean-Louis Chrtien ist vor allem denjenigen bekannt, die sich mit der theologischen Wende in der französischen Phänomenologie befasst haben. Es lässt sich jedoch weder auf die Phänomenologie noch auf die Theologie, noch auf Spiritualität, Literatur oder griechisches Denken reduzieren. Geschrieben in schöner französischer Prosa und mit unübertroffener Gelehrsamkeit argumentiert, entziehen sich Chrtiens Werke einer einfachen Interpretation. Dennoch findet man einen Schwerpunkt in den Versuchen, eine originelle Darstellung des menschlichen Seins im Sinne von Ruf und Antwort zu definieren und dann auszuarbeiten, woraus sich durchdringende Studien über Sprache und Körper sowie erhellende Ansätze zu einer Reihe von Themen wie Zeitlichkeit, Gebet und religiöses Lesen ergeben.
Dieser Band versammelt Originalarbeiten von führenden Wissenschaftlern aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Poetik, darunter Chrtiens Mitarbeiter, Nachfolger und anglophone Interpreten. Sie befassen sich mit seinem Werk entlang seiner Hauptlinien, stellen es gleichzeitig zusammenfassend dar und untersuchen seine Stärken und Schwächen für unser Verständnis einiger der Themen und Probleme, die seine anhaltende Aufmerksamkeit erregten. Leser, die sich noch nicht mit Chrtien beschäftigt haben, werden leicht eine Reihe von Einstiegspunkten finden, während fortgeschrittene Leser feststellen werden, dass ihr Verständnis sowohl vertieft als auch bereichert wird.
Mitwirkende: Rudolf Bernet, Jeffrey Bloechl, Emmanuel Falque, Jrme de Gramont, Crina Gshwandtner, Emmanuel Housset, Stephen E. Lewis, Jean-Luc Marion, Catherine Pickstock, Andrew Prevot.